eGovernment-Initiative des BMI

Modernes eGovernment mit De-Mail und eID-Funktion nimmt Fahrt auf

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Im Rahmen der eGovernment-Initiative werden zudem im Moment 49 neue Anwendungen für De-Mail und die eID-Funktion von 31 K­ooperationspartnern erarbeitet, darunter das Bundesjustizministerium und die Bundesagentur für Arbeit sowie Behörden aus fünf Bundesländern (Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen), sieben Landeshauptstädten (Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, München, Stuttgart, Wiesbaden) und zahlreichen Landkreisen sowie Städten.

Alle Kooperationsvorhaben folgen dem „Einer-für-Alle-Prinzip“: Erfahrungen und Ergebnisdokumente (etwa Architektur- und Fachkonzepte, Potenzialanalysen, Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen) werden veröffentlicht, sodass andere Behörden sie für eigene Vorhaben nutzen können.

Die meisten Vorhaben konnten ihre Arbeit im dritten und vierten Quartal 2012 aufnehmen. Da das Integrationswissen rasch benötigt wird, ist unser Zeitplan ehrgeizig. Im zweiten Quartal 2013 sollen die Ergebnisdokumente veröffentlicht sein. Dass wir schon heute gute Ergebnisse erhalten, belegt das große Engagement der Beteiligten und deren Motiva­tion, das Potenzial der beiden IT-Infra­strukturen zu erschließen.

Erste Ergebnisse

Auf der CeBIT 2013 wollen wir nun erste Resultate gemeinsam mit den Kooperationspartnern auf dem Messestand der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik vorstellen. Gezeigt werden sowohl die von der Initiative unterstützten Vorhaben, als auch bereits umgesetzte Integrationen.

So stellt Rheinland-Pfalz das erwähnte Portalsystem vor, für das derzeit in der Verbandsgemeinde Montabaur stellvertretend für alle Melde­behörden in Rheinland-Pfalz ein temporäres Bürgerkonto mit einer eID-Funktion realisiert wird.

Sachsen zeigt mit seinem Bürgerterminal in Verbindung mit einem Verwaltungsarbeitsplatz, wie moderne Bürgerdienste im ländlichen Raum bedarfsgerecht angeboten werden können und der Online-Ausweis zur Identifikation genutzt werden kann.

Die Landeshauptstadt Stuttgart präsentiert die Anbindung der eID-Funktion an ihr eGovernment-Framework anhand der Portal-Anwendung „MeinServiceStuttgart“ und des Antragsverfahrens „Bewohnerparkausweis“, das künftig vollständig elektronisch abgewickelt werden kann.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden stellt die Integration der eID in ihr Bürgerserviceportal am Beispiel des neuen Dienstes „Briefwahlunterlagen bestellen“ und weiterer Anwendungen im Bereich Meldewesen vor.

In Münster können bereits viele Online-Dienste mit der eID-Funk­tion genutzt werden. Die Stadt baut das Angebot derzeit aus. Dazu sollen Nebenanträge in einem übergreifenden eID-Antragsmanagement integriert, Eingabe-Prüfungen automatisiert und weitere Fachverfahren eingebunden werden.

Die Hochschule Harz setzt als erste deutsche Hochschule die eID-Funktion für den Kontakt mit ihren Studenten ein, zur elektronischen Verwaltung prüfungsrelevanter Labor-Praktika. Zudem untersucht die Hochschule unter anderem Möglichkeiten, die eID-Funktion in das Hochschulinformationssystem (HIS) zu integrieren.

Ergänzt werden diese Informationen aus der Integrationspraxis mit acht weiteren Präsentationsplätzen, die De-Mail und die eID-Funktion ebenfalls in den Mittelpunkt stellen.

Alle Präsentationen belegen, was wir in den letzten zwölf Monaten erfahren haben: in Sachen eGovernment mit De-Mail und eID-Funktion bewegt sich viel auf allen Verwaltungsebenen. Hier gibt es weitere Infos zum Personalausweis und zur De-Mail.

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