Universität Köln Modernes Datacenter für die Verwaltung

Autor / Redakteur: Peter Koch* / Regina Willmeroth

Die Universität zu Köln zählt mit mehr als 47.000 Studierenden zu den größten Hochschulen Europas; die Anforderungen an die ­Administration sind entsprechend hoch. Die IT-Infrastruktur der IT-Abteilung bedurfte einer Erneuerung.

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Universität Köln
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(Bild: © Thomas Joseck)

Die Universität zu Köln ist eine Exzellenzuniversität mit dem klassischen Fächerspektrum einer Volluniversität. Als größte Präsenz­uni Deutschlands zählt sie mit mehr als 47.000 Studierenden auch zu den größten Hochschulen Europas.

Sie verfügt neben dem Rechenzentrum für die Kernfunktionen in Wissenschaft und Lehre über eine separate IT-Infrastruktur für die Verwaltung. Hier werden die zentralen, campusweiten Systeme der Bau-, Personal-, Haushalt- und Studierendenverwaltung gehostet.

Re-Design des Datacenters

Da die IT-Infrastruktur der Universitätsverwaltung am Ende ihrer Ausbaustufen angelangt war und die Supportverträge ausliefen, entschied sich die Verwaltung zu einer Projektausschreibung für ein komplettes Re-Design des Datacenters.

Bis dato bestand es aus unterschiedlichen Komponenten verschiedener Hersteller, und die Verantwortlichkeiten für Wartung und Support waren entsprechend unübersichtlich. Gewünscht war ein validiertes Design, in dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und es einen Ansprechpartner für alle Systeme gibt.

Man entschied sich für die Inforsacom Logicalis GmbH mit ihrer FlexPod-Datacenter-Lösung. „Der Vorschlag, mit der FlexPod-Datacenter-Lösung eine einheitliche Plattform für Netzwerk, Computing und Storage zu implementieren, deckte unsere Anforderungen optimal ab“, sagt Richard Roßbach, IT-Verantwortlicher von Verwaltungsseite.

Die Verwaltung entschied sich damit für eine Referenz­architektur zum Aufbau validierter und integrierter Infrastrukturen – bestehend aus Elementen von Cisco, NetApp und VMware.

Richtige Dimensionen für die Verwaltung

Die notwendigen Storage-, Server- und Netzwerk-Komponenten für die Installation wurden ausgewählt; im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Cisco Server (UCS Blade B200 Systeme), Cisco Nexus Switche, NetApp FAS 8060 Metro Cluster sowie Cisco Rack Server C240 und NetApp E-Series E2700 (Backup).

Um das System so zu dimensionieren, dass es für die Verwaltung der Universität Köln passt, maß das Implementierungsteam die Zugriffszeiten auf das Storage-System. In weniger als drei Monaten installierte, testete und individualisierte es dann parallel zum alten System alle Komponenten. Die IT-Abteilung der Universitätsverwaltung konnte im Anschluss innerhalb weniger Tage die Migration der Daten realisieren.

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(Bild: © Thomas Joseck)

Redundanz und ­Skalierbarkeit

Die Vorteile des neuen Datacenters: Das System ist komplett redun­dant konzipiert, so dass es in puncto Ausfallsicherheit auf einem sicheren Fundament steht. Für die Haushalts-, Personal- und Drittmittelverwaltung, die komplett mit der Enterprise Ressource Planning (ERP) Software von SAP verwaltet wird, ist das ein zentraler Aspekt. „Für die Arbeit mit der SAP ERP Software ist es von zentraler Bedeutung, dass wir einen störungsfreien Betrieb sicherstellen können“, so Roßbach. „Hierbei spielt auch die bei FlexPod integrierte NetApp-Metro­Cluster-Architektur eine wichtige Rolle, mit der sich die Datenverfügbarkeit in virtualisierten Umgebungen vom Server bis zum Stor­age aufrechterhalten lässt.“

Die Virtualisierung hat im Zuge des Re-Designs ebenfalls Einzug im Rechenzentrum der Universitätsverwaltung gehalten: Die neue Lösung beinhaltet zahlreiche VMware-Komponenten, die eine größtmögliche Virtualisierung von Datacentern ermöglicht. „Alles, was virtualisiert werden konnte, haben wir virtualisiert“, erklärt Roßbach. „Auf diese Weise ist das System leicht erweiterbar.“ Und diese Skalierbarkeit steht auf einer Stufe mit Ausfallsicherheit: „Im Zeitalter von SAP HANA müssen wir für eine Umstellung auf diese Entwicklungsstufe der Software gerüstet sein.“

Ein System, ein Support

Der Autor: Peter Koch
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(Bild: © Inforsacom)

Neben allen technischen Vorteilen ist es der einheitlich geregelte Support, von dem die Verwaltung profitiert. „Aufgrund der für FlexPod notwendigen Rahmenverträge mit Cisco und NetApp haben wir nun einen festen und kompetenten Ansprechpartner rund um alle Fragen, die unser Rechenzentrum betreffen“, freut sich Roßbach über den Support des ihm durch frühere Projekte bekannten Teams. ­„Gemeinsam behalten wir den Überblick über aktuelle und kommende Anforderungen und beratschlagen, wohin die Reise geht.“

* Peter Koch, Business Unit Leiter für Datacenter, ​Inforsacom Logicalis GmbH

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