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MODERNER STAAT 2007 mit neuem Rekordergebnis

29.11.2007 | Redakteur: Gerald Viola

Weniger Bürokratiekosten, mehr Bürgernähe und eine erhöhte Leistungsfähigkeit der Öffentlichen Verwaltungen in Deutschland: Die Ziele der Spitzenvertreter aus Bund, Ländern und Kommunen

Weniger Bürokratiekosten, mehr Bürgernähe und eine erhöhte Leistungsfähigkeit der Öffentlichen Verwaltungen in Deutschland: Die Ziele der Spitzenvertreter aus Bund, Ländern und Kommunen sind hoch. „Die Bundesregierung hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, das Kostenvolumen von 27 Milliarden Euro, das derzeit durch gesetzliche Informationspflichten entsteht, bis zum Jahr 2011 um 25 Prozent zu senken“, so Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, der als Schirmherr die 11. Fachmesse und Kongress MODERNER STAAT in Berlin eröffnet hatte. Besucherrekord: Mehr als 3.500 Spitzenvertreter aus Bund, Ländern und Kommunen (Vorjahr: 3.200) waren für zwei Tage nach Berlin gekommen, um sich auf der bundesweit führenden Fachmesse und Kongress über neue Strategien und Lösungen zur Modernisierung Öffentlicher Verwaltungen zu informieren. „MODERNER STAAT hat sich in den letzten elf Jahren zu einer Institution etabliert, auf der Entscheider neue Erfahrungen machen und Netzwerke pflegen“, so Professor Hermann Hill von der DHV Speyer. Die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften ist zusammen mit dem BMI und der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement langjähriger Kongresspartner der Messe.„IT-Prozessoptimierung, Organisationsentwicklung und Personalmanagement – das sind nur drei der größten Herausforderungen von morgen“, so Rainer Christian Beutel, Vorstand der KGSt. Zentrale Aufgaben sind derzeit die Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie, der Ausbau kosteneffizienter Shared Services sowie die Einführung des One-Stop-Government-Prinzips, das es Bürgern und Unternehmen künftig ermöglichen soll, Dienstleistungen der Verwaltung aus einer Hand zu bekommen. So soll etwa mit der einheitlichen Behördenrufnummer 115, die ab 2008 in einem Pilotprojekt 13 Millionen Bürgern in Deutschland zur Verfügung steht, und dem Ausbau interaktiver Dienste die Bürgernähe erhöht werden. Ein Beispiel dafür ist der von der UNESCO ausgezeichnete Internet-Auftritt des Deutschen Bundestages, der als beste eGovernment-Website der Welt ausgezeichnet wurde und Bürgern unter anderem die Eingabe von Online-Petitionen ermöglicht.Vor diesem Hintergrund registrierten die meisten der insgesamt 200 Aussteller ein deutlich gestiegenes Interesse an Lösungen und Dienstleistungen aus den Bereichen eGovernment, Personalmanagement und IT-Sicherheit. „Damit unterstreicht MODERNER STAAT erneut seine zentrale Rolle als Bindeglied von Entscheidern aus allen drei Verwaltungsebenen“, so Messe-Direktorin Britta Wirtz zum Abschluss der zweitägigen Veranstaltung. Das zeigen auch die Ergebnisse der repräsentativen Besucherbefragung: Denn über 70 Prozent der Besucher sind Entscheidungsträger in Bund (22 Prozent), Ländern (27 Prozent) und Kommunen (30 Prozent); weitere sechs Prozent sind an Hochschulen und in der Wissenschaft tätig. Ebenfalls ausbauen konnte die Kongressmesse das Einzugsgebiet: Über die Hälfte aller Besucher reisten aus einem Umkreis von über 300 Kilometern an.

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