BizzTrust-Tablets

Mobile IT-Sicherheit auf Streife

| Autor / Redakteur: Peter Rost* | Advertorial / Susanne Ehneß

Sicherer Zugriff auf Fahndungsdaten
Sicherer Zugriff auf Fahndungsdaten (Bild: Rohde & Schwarz)

500 speziell gesicherte Tablet-Computer unterstützen die Kommissare der niedersächsischen Polizei bei ihrer Arbeit. Ein Zugriff auf den Polizeicomputer ist für die Beamten so überall schnell und sicher möglich.

Eine vermisste Person identifizieren, die Personalien überprüfen und Einblick in frühere Delikte eines Verdächtigen gewinnen: Streifenpolizisten benötigen während ihrer Arbeit laufend Informationen, die im Polizeicomputer abliegen. Anstatt die Daten über ein Smartphone oder Tablet abzurufen, werden diese jedoch üblicherweise per Funk bei der Leitstelle abgefragt. So auch bei der Polizei Niedersachsen.

Die Funkabfrage ist keine Alternative

Der Grund: Die als Schutz bereitgestellten Sicherheitsmechanismen von herkömmlichen mobilen Geräten reichen nicht aus, um sensible Daten vor Angreifern zu schützen. Vor allem gegen die neuesten Bedrohungen wie „Zero Day Exploits“ oder APTs („Advanced Persistant Threats“) bieten die Schutzmechanismen von handelsüblichen mobilen Geräten keinen adäquaten Schutz. Die Abfrage per Funkgerät bei der Leitstelle ist für Streifenpolizisten allerdings keine wirkliche Alternative – denn sie ist zeitintensiv und oft ungenau. Hinzu kommt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Beamten, wenn diese sich für ein ungestörtes Gespräch von einem Verdächtigen entfernen müssen. Denn das birgt immer auch ein Angriffs- oder Fluchtrisiko.

Die Polizei Niedersachsen hat diese Probleme nun als erste Polizeibehörde mit einer modernen Sicherheitstechnik gelöst. Seit August sind 500 Tablet-Computer des deutschen IT-Sicherheitsunternehmens Rohde & Schwarz Cybersecurity in sieben Polizeidirektionen und 33 Polizeiinspektionen im Einsatz. Mit diesen „BizzTrust Tablets“ haben die Polizisten von überall sicheren Zugriff auf die Daten des Polizeiservers.

BizzTrust senkt die Fehlerquote

„Wenn ich BizzTrust statt der Leitstelle nutze, sehe ich direkt ein Foto auf dem Tablet und kann es mit dem Aussehen meines Gegenübers abgleichen“, schildert Polizeikommissar Dennis Karp vom Polizeikommissariat Misburg, welches zur Polizeidirektion Hannover gehört, die Vorteile der neuen mobilen Lösung. „Das ist eine enorme Arbeitserleichterung.“ Ein weiterer Vorteil: Mit BizzTrust kann man die Personalien direkt in der Nähe des Verdächtigen abgleichen. Das erhöht die Sicherheit der Beamten im Dienst.

BizzTrust Tablets sind durch einen sogenannten gehärteten Sicherheitskern mit besonders starken Sicherheitsmechanismen geschützt. Ein zusätzlicher Schutz entsteht dadurch, dass das Gerät in einen offenen („Personal“) und einen sicheren, geschäftlichen Bereich („Business“) getrennt ist. Alle Anwendungen und Daten sind auf diese Weise streng voneinander getrennt. Nutzer können deshalb nach Belieben eigene Apps verwenden, ohne dass diese auf sensitive Daten zugreifen können. Die Trennung zwischen „Business“ und „Personal“ ermöglicht auch den sicheren Zugriff auf eMails, Kontakte, Kalender und das Intranet. Auch der Zugriff auf externe Webseiten erfolgt im Business-Bereich über die Firewall, die gefährliche Inhalte ausfiltern kann.

Für die Beamten bedeutet das Tablet eine enorme Zeitersparnis: Was früher handschriftlich notiert und im Büro abgetippt werden musste, kann jetzt schon unterwegs eingegeben und hochgeladen werden. Alle Formulare stehen auf dem Gerät zur Verfügung.

Dass die BizzTrust-Tablets gut angenommen werden – obwohl ihr Gebrauch noch optional ist – liegt auch daran, dass das System spielend einfach zu nutzen ist. Die Kommissare finden die identischen Anwendungen vor, die sie von ihren Rechnern im Büro kennen. Eine Schulung ist zur Benutzung von BizzTrust nicht nötig.

Mehr Informationen zum Thema gibt es online hier.

* Peter Rost, Marketingleiter Rohde & Schwarz Cybersecurity

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