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News Mittelstand ignoriert eGovernment

| Redakteur: Gerald Viola

Brandenburger Unternehmen sind sich der Bedeutung moderner Informations- und Kommunikations-Technologien (IuK) sehr bewusst. Der Strukturwandel, den die neuen Technologien auslösen

Brandenburger Unternehmen sind sich der Bedeutung moderner Informations- und Kommunikations-Technologien (IuK) sehr bewusst. Der Strukturwandel, den die neuen Technologien auslösen können, wird jedoch noch nicht in ausreichendem Maß erkannt. Dies gilt in besonderem Maße für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Unternehmensbefragung von Brandenburger Mittelständlern, die im Wirtschaftsministerium vorgestellt wurde. Die Studie ist von den Brandenburger Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium und dem Innenministerium herausgegeben worden.Im Bereich von eGovernment kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Integration von eGovernment-Lösungen in die Unternehmensprozesse nur langsam vorankommt. Deshalb sei eine intensive Zusammenarbeit von Landesverwaltung und regionaler Wirtschaft nötig ist, um die Unternehmen noch besser über die vorhandenen Möglichkeiten aufzuklären. Laut Innenminister Jörg Schönbohm bestätigen die Ergebnisse der Studie die im Masterplan festgeschriebene Prioritätensetzung der Landesregierung. Schönbohm dazu weiter: „Nur mit bedarfsgerechten, qualitativ guten und sicheren elektronischen Dienstleistungen lässt sich auch zukünftig ein echter Mehrwert aufseiten der Unternehmen und der Verwaltung erzielen. Unser Land ist hier auf einem guten Weg.“

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