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Untersuchung von IDC Mitarbeiter müssen für IT-Sicherheit bei Social Media sensibilisiert werden

| Redakteur: Katrin Hofmann

Der sichere Umgang mit Social Media wird einer IDC-Studie zufolge von zahlreichen Unternehmen noch nicht adressiert. Auch nach den Planungen für entsprechende Richtlinien beziehungsweise Strategien haben die Analysten gefragt.

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Unternehmenseigene Facebook-Accounts sind am weitesten verbreitet.
Unternehmenseigene Facebook-Accounts sind am weitesten verbreitet.

Die Verbesserung der IT-Sicherheit in Unternehmen wird von IDC als eines der zentralen Themen für IT-Entscheider angesehen. Im Zuge der Studie „IT-Security in Deutschland 2011“ hat IDC Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern zu diesem Thema genauer befragt.

IT-Security wird in vielen Unternehmen noch nicht hinreichend ernst genommen. An erster Stelle bei den internen Bedrohungs- und Risiko-Potenzialen wird das mangelnde Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter genannt. Dies betrifft auch den Bereich Social Media. Social-Media-Tools sind ursprünglich nicht für eine geschäftliche Nutzung und den Einsatz im Unternehmensumfeld entwickelt worden, woraus für die Unternehmen spezifische Sicherheitsanforderungen erwachsen, die es zu bedenken gilt.

Die Abbildung zeigt, inwieweit organisatorische Ansätze zum sicheren Umgang mit Social-Media-Anwendungen und Web-2.0-Tools vorhanden sind und wie die Planungen der befragten Unternehmen aussehen. Richtlinien und weitere Ansätze zum Umgang mit Social Media sind in zahlreichen Firmen vorhanden, wobei die Facebook-Nutzung aufgrund der großen Reichweite am häufigsten mit einer Richtlinie versehen wird.

Es zeigt sich aber auch, dass die Thematik von knapp der Hälfte der Unternehmen noch nicht adressiert wird und auch keine Planungen vorliegen. Anbieter sollten diese Unternehmen mit Analysen zum Status Quo unterstützen. Dabei wäre zunächst zu klären, ob außerhalb der Verantwortung der IT entsprechende Tools genutzt werden.

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