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Grünes Rechenzentrum für die Berliner Verwaltung Mit Sicherheit virtuell

| Redakteur: Manfred Klein

Steigende Energiekosten führen bei Rechenzentren zu einem Interesse an ressourcenschonenden Lösungen. Als Königsweg erweist sich hier die Servervirtualisierung. Dass dabei auch die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, zeigt ein Projekt am IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ).

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ITDZ-Niederlassung in Berlin
ITDZ-Niederlassung in Berlin
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei der Modernisierung der Infrastruktur seines Rechenzentrums setzt das ITDZ auf energieeffiziente Technologien, wie Blade-Server. Ersetzt man konventionelle Server durch Blades, kann das unter optimalen Bedingungen zu einer Energieersparnis von rund 50 Prozent und erheblicher Platzersparnis führen. Rund 60 Server kann das ITDZ in einem Rack komprimieren. Herkömmliche Serversysteme benötigen mindestens die anderthalbfache Stellfläche.

Zudem lasten viele Anwendungen die neueste Server-Hardware lediglich zu 5 bis 25 Prozent aus. Ein Großteil der Rechenleistung liegt somit brach. Konsolidierte Server nutzen hingegen bis zu 80 Prozent ihrer Leistung.

Bei der Virtualisierung werden Programme, Funktionen und Speicherplatz von vielen auf wenige Server verteilt und Systemressourcen wie Prozessor, Laufwerke und Arbeitsspeicher gemeinsam genutzt. Eine Software stellt dafür mehrere virtuelle Server innerhalb der gleichen Hardware zur Verfügung. Dieser Ansatz nutz also nicht nur die Rechenleistung der Server optimal aus, sondern spart auch Energie.

Dadurch, dass der einzelne virtuelle Server weitgehend unabhängig von der Hardware betrieben werden kann, zeichnen sich solche Systeme zudem durch ihre Ausfallsicherheit aus. Mit Virtualisierung können Administratoren die Rechenkapazität der eingesetzten Server als Ressourcen flexibel aufteilen. Beim Ausfall eines Servers können virtuelle Maschinen automatisch umgezogen werden. ?

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