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RFID-Etiketten für Pharmaverpackungen

Mit intelligenten Verpackungen gegen Produktpiraterie

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Produktfälschungen sind auch in der Politik ein Thema

Auch Politik und Verbände sind durch die steigenden Zahlen bei Produktfälschungen und die Sicherheitsrisiken für den Verbraucher alarmiert. Immer härtere Freiheitsstrafen und höhere Bußgelder sollen die Täter abschrecken und geistiges Eigentum schützen. Laut Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) investieren mittelständische Unternehmen zunehmend in ihre Forschung und Entwicklung.

Auch der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat im April neue Zahlen vorgelegt: Demnach sollen 71 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer von Produkt- und Markenpiraterie betroffen sein. Fast acht Milliarden Euro Umsatzverlust im Jahr 2013 könnten den Unternehmen dadurch entstanden sein, schätzt der VDMA.

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Im Allgemeinen bedeutet das laut Dr. Rüdiger Stihl, Vorsitzender des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie: „Wir gehen davon aus, dass rund 90 Prozent der kopierten und fälschlich als Original ausgegebenen Produkte vom Zoll nicht aufgespürt werden.“

Die Politik reagiert darauf mit unterschiedlichen Lösungsansätzen: So soll beispielsweise ein europäisches Gemeinschaftspatent zum Schutz des geistigen Eigentums für EU-Mitgliedsstaaten mittelständische Betriebe durch Kostenreduzierung und die Verringerung des administrativen Aufwands entlasten. Aufwendig beantragte und teure Einzelpatente wären damit überflüssig.

Der Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesterportal MM Logistik

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