Strategisch Neuorientierung beim bvitg d.V.

Mission „Gesundheits-IT einen eigenen Stellenwert geben!“

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Ekkehard Mittelstaedt, Geschäftsführer des bvitg e. V.: Die „IT hat sich zu einem wesentlichen Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland entwickelt. Ohne IT ist eine vernünftige Versorgung heute nicht mehr möglich."
Ekkehard Mittelstaedt, Geschäftsführer des bvitg e. V.: Die „IT hat sich zu einem wesentlichen Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland entwickelt. Ohne IT ist eine vernünftige Versorgung heute nicht mehr möglich." (Bild: bvitg)

Strategische Neupositionierung kurz vor dem 20-jährigen Jubiläum beim Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. Dabei rückt die Gesundheits-IT als wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung und Teil der Wertschöpfungskette in den Fokus. Die Qualität der Patientenversorgung ist dabei ein gewichtiges Thema.

Die Entwicklung der Gesundheits-IT in den letzten 20 Jahren, vom administrativen Werkzeug der modernen Datenverarbeitung hin zu einem strategischen Instrument, das die Produktivität der Einrichtungen im Gesundheitswesen erhöht und die Qualität der Patientenversorgung verbessert, war erst kürzlich das Thema der Pressekonferenz des Bundesverbands Gesundheits-IT in Berlin. Entsprechend dieser Entwicklung hat sich der Verband mit der Mission „Gesundheits-IT einen eigenen Stellenwert geben!“ neu aufgestellt.

Ekkehard Mittelstaedt, Geschäftsführer des bvitg e. V., brachte es mit einer klaren Aussage auf den Punkt:„IT hat sich zu einem wesentlichen Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland entwickelt. Ohne IT ist eine vernünftige Versorgung heute nicht mehr möglich.“

bvitg sieht Mehrwerte zur Wertschöpfung der Gesundheitsversorgung

Dabei sieht der bvitg e. V. vor allem beim intersektoralen Austausch zwischen dem ambulanten und stationären Bereich sowie angrenzenden Einrichtungen deutliche Mehrwerte, die zur Wertschöpfung der Gesundheitsversorgung beitragen können. Mit Sorge betrachtet er den Zustand, dass in Deutschland die Bedeutung von Gesundheits-IT an den entscheidenden Stellen noch nicht ausreichend gewürdigt wird und sich das Potential derzeit nicht entfalten kann.

Matthias Meierhofer, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des bvitg e. V. in Berlin, forderte: „Politik und Krankenkassen müssen der Gesundheits-IT einen größeren Stellenwert einräumen. Der Gesetzgeber muss entsprechende Vorgaben machen und die Finanzierung sicherstellen.“

Einheitliche Standards und Unterstützung sind gefragt

Die Ziele, mit denen die Verbandsmission verfolgt wird, werden in der Broschüre des bvitg e. V. detailliert erläutert. Sie steht komplett als PDF unter www.bvitg.de zum Download bereit. Hier vorab ein kurzer Auszug: „Die sektorenübergreifende technische und semantische Interoperabilität muss in Deutschland beschleunigt werden. Dazu müssen sich jedoch alle Beteiligten, das heißt, sowohl Politik, Selbstverwaltung und Wirtschaft belastbar dazu bekennen, eine einheitliche Telematik-Infrastruktur zu unterstützen und zu nutzen, die von ihr bereitgestellten Dienste zu berücksichtigen und sich auf einheitliche Standards für heutige und zukünftige Anwendungen verständigen.

Um ihr vollständiges Potenzial enfalten zu können, muss die Gesundheits-IT – und damit auch eHealth und Telematik – einen eigenen Stellenwert im deutschen Gesundheitswesen bekommen.“

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