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eGovernment rückt in den Unternehmensfokus

Mehrheit der Unternehmen legt Wert auf eGovernment

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In einer ersten Einschätzung sagte Staatsminister Professor Dr. Helge Braun: „Deutschland hat ein ausgesprochen gut funktionierendes, aber auch sehr ausdifferenziertes und mitunter kompliziertes Rechtssystem mit hohen Standards und transparenten, aber bisweilen auch langen Entscheidungswegen. Es freut mich sehr, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und das dahinter stehende Recht insgesamt als positiv wahrnehmen.“

Zwar würden die Unbestechlichkeit und die Neutralität der Behörden als besonders wichtig wahrgenommen und positiv bewertet. Die Befragungsergebnisse zeigten aber auch, dass die Bundesregierung noch vor Herausforderungen stehe: Besonders glte dies für die Verständlichkeit der Informationen und das zugrunde liegende Recht. Dies werde sich die Bundesregierung als eines ihrer Kernanliegen vornehmen.

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Jetzt sei der Bund am Zug, so Braun. „Wir müssen fragen, was wir tun können, um Informationsangebote über Rechtsvorschriften und Verfahren, aber auch die rechtlichen Grundlagen selbst zu verbessern und verständlicher zu machen. An der optimalen Verbindung von Einfachheit, Schnelligkeit, Rechtssicherheit und hoher materieller Rechtsqualität müssen wir noch arbeiten.“

Fazit

So erfreulich es ist, dass das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Verwaltung nun endlich zum eGovernment-Thema wird – ebenso großen Anlass zur Sorge gibt die Zurückhaltung der Bürger. Auch hier müssen die Bund- und Länderregierungen stärker aktiv werden.

Die Ergebnisse sowohl zur Bürgerbewertung als auch zur Wahrnehmung durch Unternehmen stehen im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zur Verfügung.

Und hier gibt es ergänzende Inforamtionen "amtlich einfach – Staat der kurzen Wege".

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