Suchen

eGovernment: Wie Business Intelligence das Handeln messbar macht Mehr Sicherheit und Transparenz für politische Entscheidungen

Autor / Redakteur: Thomas Zimmerstädt / Gerald Viola

Finanzwirtschaftliche Kennzahlen allein sagen wenig über den Erfolg einer Behörde und gar nichts über deren Zukunftsfähigkeit aus – diese Erkenntnis greift in der Öffentlichen Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zunehmend Raum. Außerdem geben solche Kennzahlen keinen Aufschluss darüber, wie sich angestrebte Ergebnisse erreichen lassen und wie die Resultate erzielt wurden. Deshalb rückt seit einiger Zeit ein neues Instrument in den Fokus: die Balanced Scorecard.

Firmen zum Thema

Verwaltungsperformance-Management-Zyklus
Verwaltungsperformance-Management-Zyklus
( Archiv: Vogel Business Media )

Balanced Scorecard – dahinter steckt das Konzept, die traditionellen finanziellen Kennzahlen durch solche aus weiteren erfolgsrelevanten Steuerungsperspektiven zu ergänzen: Kundenperspektive, interne Prozessperspektive sowie Lern- und Entwicklungsperspektive. Zu all diesen Perspektiven werden in einem ausbalancierten Verhältnis – daher der Name – Kennzahlen erhoben und in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit interpretiert.

Jenseits der Finanzen

Reichen die Instrumente Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling, Vergleichsringe oder Qualitätsmanagement nicht aus, um der Verwaltung die nötigen Informationen über das Geschehen in Behörden, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Wirtschaftlichkeit, Produkt- und Prozessqualität zu liefern?

Nein! Das weiß die private Wirtschaft schon lange und setzt auf portalbasierende Kennzahlensysteme, um Erfolg und Wirtschaftlichkeit des eigenen Managements messbar und nachvollziehbar zu machen. Solche Managementmethoden sind dagegen in Verwaltungen der Öffentlichen Hand noch weit weniger verbreitet – obwohl man gerade dort sorgsamen Umgang mit Geldern erwartet und Kommunen angesichts stark schwankender Einnahmen ihre Finanzen optimal im Blick haben sollten.

(ID:2013384)