Digitalisierung in der Klinikverwaltung

Mehr Patientenbetreuung durch digitale Personaleinsatzplanung

| Autor: Ann-Marie Struck

Das Spital Zollikerberg setzt auf digitales Workforce Management.
Das Spital Zollikerberg setzt auf digitales Workforce Management. (© Zollikerberg)

Ein Ziel der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen ist Zeitersparnis. Diese kommt insbesondere im Gesundheitsbereich dem Personal und damit den Patienten zu Gute. Daher führt das Akutspital Zollikerberg in Zürich eine moderne Softwarelösung für Arbeitszeitmanagement und Personalplanung ein.

Das Spital Zollikerberg hat rund 1.100 Mitarbeiter unterschiedlicher Berufs- und Fachgruppen und betreut im Jahr mehr 10.000 stationäre und über 50.000 ambulante Patienten. Um den Aufwand für die Dienstplanung und das Reporting deutlich zu reduzieren und darüber hinaus die Planung zu verbessern, soll die Atoss Medical Solution eingeführt werden.

Das Workforce Management soll Zeitwirtschaft und Planung miteinander verbinden. Durch automatisierte Prozesse bei Lohnkorrekturen und Zulagen wird Zeit gegenüber der manuellen Eingabe gespart. Die Lösung soll außerdem über intuitive Self-Services Zeitdaten und Dienstpläne, Wunschdienste und Schichttauschbörsen für die Mitarbeiter bereitstellen können. Mittels der Automation der Personaleinsatzplanung soll rund 50 Prozent der Arbeitszeit eingespart werden können. Der Fokus liegt hierbei auf den Bereichen Dienstplanung, Lohnbuchhaltung sowie Reporting bzw. Controlling.

Das Spital ist Mitglied des Verbandes Züricher Krankenhäuser und um einen hohen Qualitätsstandard sowie die Patientensicherheit bemüht. Daher verspricht sich die Stiftungsleitung durch den Einsatz von digitalen Technologien weitere Qualitätsentwicklungen, vor allem hinsichtlich der Patientenbetreuung. So auch Norbert Busch, Leiter der IT am Spital Zollikerberg: „Durch Digitalisierung und Automatisierung unserer Dienstplanungs- und Personalprozesse möchten wir den administrativen Aufwand so gering wie möglich halten, um den Patienten ein Maximum an Zeit widmen zu können.“

Diese Softwarelösung soll im Laufe des Jahres 2020 im gesamten Unternehmen einschließlich der weiteren Stiftungsbetriebe implementiert sein.

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