Lünendonk-Studie

Mehr Erfolg durch Mobile Enterprise

| Autor: Ira Zahorsky

Der aktuellen Mobile-Enterprise-Studie von Steria Mummert zufolge schöpft der Öffentliche Sektor die Potenziale der Prozessmobilisierung noch nicht aus.
Der aktuellen Mobile-Enterprise-Studie von Steria Mummert zufolge schöpft der Öffentliche Sektor die Potenziale der Prozessmobilisierung noch nicht aus. (© Mimi Potter - Fotolia.com)

Der verstärkte Einsatz von mobilen Lösungen soll zu Produktivitätssteigerungen führen. Das erwarten der Studie „Mobile Enterprise Review“ zufolge rund zwei Drittel aller befragten Entscheider aus Wirtschaft und Öffentlichem Sektor. Hindernisse sind unter anderem Sicherheit, Komplexität und Integration.

Die Studie „Mobile Enterprise Review“, die Lünendonk unter anderem im Auftrag von Steria Mummert Consulting in mehr als 90 Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern durchgeführt hat (rund ein Drittel der Befragten stammt aus den Bereichen „Öffentlicher Dienst / Gesundheitswesen), zeigt, dass Organisationen mit einer Mobile-Enterprise-Strategie den Mehrwert von mobilen Lösungen im Vergleich zu solchen, die dieses Thema nicht strategisch verankert haben, deutlich positiver beurteilen. Sie denken zudem verstärkt über den Einsatz von mobilen Endgeräten nach und investieren in die Bereitstellung mobiler Lösungen.

Dabei nutzt die Mehrzahl dieser öffentlichen Institutionen mobile Lösungen noch nicht in Fachverfahren, sondern zunächst primär in den Bereichen Kommunikation, Kollaboration und Dokumentenaustausch. Produktivitätssteigerungen sind daher noch in allen Bereichen möglich: An der Schnittstelle zum Bürger, in der internen Aufgabenerfüllung und in der Zusammenarbeit der Verwaltungsinstitutionen untereinander.

„Der Mobility-Bedarf der Öffentlichen Verwaltung ist der Spiegel des eGovernment-Gesetzes. Mobility-Technologien machen elektronische Bürgerdienste und das interbehördliche Prozessmanagement bedarfsgerecht erst möglich“, erläutert Michael Hagedorn, Leiter Public Services bei Steria Mummert Consulting.

Die befragten Organisationen unterscheiden sich derzeit noch stark hinsichtlich der aus ihrer Sicht sinnvollen Mobilitätsquote und in Bezug auf die bisherige Nutzungsquote. Das ist der Anteil der Mitarbeiter, die schon mobil auf interne Prozesse zugreifen können. So liegt der Nutzungsgrad im Öffentlichen Dienst (inklusive Gesundheitswesen) bei etwas mehr als einem Viertel und damit deutlich unter dem Nutzungsgrad von Industrieunternehmen (52 Prozent).

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Erwartungen an Mobile Enterprise und den Hürden.

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