Der neue Personalausweis

Mehr Effizienz für Bürger, Wirtschaft und Behörde

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Eingebauter Datenschutz

Die Pseudonymfunktion kommt ebenfalls ohne die Übermittlung von Personendaten aus. Die Identität der Person wird durch ein Pseudonym dargestellt. Dabei errechnet der neue Personalausweis zusammen mit dem ihm vorliegenden Zugriffszertifikat des anfragenden Diensteanbieters eine bestimmte Kennung, die reproduzierbar nur zwischen diesen beiden Komponenten, dem Personalausweis und dem Zugriffszertifikat, erzeugt wird. Auf diese Weise erkennt ein Diensteanbieter den Inhaber des Personalausweises ohne dessen genaue Personendaten wieder.

Im Gegensatz zur Verwendung herkömmlicher Cookies werden hier die gesetzlichen Datenschutzvorgaben eingehalten. Die Pseudonymfunktion erfüllt alle Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes, das ausschließlich eine zweckbezogene Datenerhebung und -speicherung vorsieht und einen sektorübergreifenden Datenaustausch verbietet. So erhöht diese Funktion die Glaubwürdigkeit der Diensteanbieter.

Damit ist die gegenseitige Authentifizierung von Nutzer und Unternehmen beziehungsweise Behörden online möglich. Zudem erhöht die eingesetzte Verschlüsselungstechnik die Sicherheit: Erstmals entscheidet nicht mehr die Software auf dem eigenen Rechner über die Zugriffsberechtigung, sondern einzig der Chip auf dem Personalausweis.

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