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Mehr Demokratie wagen

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Vernetzte multimedial aufbereitete Information

Seit Jahren präsentieren sich Bund, Länder und Gemeinden sowie die Parlamente im Internet. Zwar haben diese Internetauftritte an Professionalität gewonnen, sie sind jedoch – von Ausnahmen abgesehen – in den seltensten Fällen wirklich dynamisch und interaktiv, wie eine von der Plattform „Politik Digital“ in Auftrag gegebene Studie vor einigen Monaten bescheinigte.

Die staatlichen und kommunalen Webseiten sind häufig so konzipiert, dass sie bequem am Browser des Desktops oder Laptop gelesen werden können. Allerdings fehlt es an zwei Elementen, die im Web-2.0-Zeitalter immer größere Bedeutung bekommen. Dazu gehören die Präsentation der Inhalte für mobile Endgeräte und die jederzeitige Aktualisierung der Informationen durch eine selbstverständliche Verknüpfung von Daten aus allen möglichen Politikbereichen.

Die US-Hauptstadt Washington, hat deshalb einen Wettbewerb gestartet, in dem Bürger aufgefordert wurden, Anwendungen zu entwickeln, die das städtische Informations- und Dienstleistungsangebot transparent machen sollten. In diesem Wettbewerb „Apps for Democracy“ wurden 2009 insgesamt 49 Applikationen von den Nutzern entwickelt. Nach Aussagen der Verantwortlichen konnten so 2,3 Millionen Dollar an Entwicklungskosten eingespart werden.

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