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Mehr Demokratie wagen

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Gesellschaftliche Aspekte

Das Internet ist heute ein Massenmedium geworden. Nach den neuesten Daten des (N)Onliner-Atlasses der Initiative D21 sind rund 70 Prozent der Bevölkerung inzwischen online. In der Gruppe 14 bis 29 Jahre sind es 95 Prozent. Diese Digital Natives verbringen ihre Zeit zunehmend im Internet, wo sie multimedial aufbereitete Informationen aufnehmen, mit ihren Freunden Bilder und Videos austauschen, mit ihnen in Echtzeit chatten oder auch gemeinsam in Blogs schreiben. Die intensive Internetnutzung dieser Zielgruppe wird besonders durch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, StudiVz oder YouTube unterstützt. Nach der Online-Studie 2009 von ARD und ZDF tummeln sich hier bereits 49 Prozent der 19- bis 25-Jährigen.

Das Informations- und Kommunikationsverhalten hat sich verändert. Wurden bis in die letzten Jahre hinein Informationen noch wesentlich über Fernsehen und Tageszeitungen sowie Magazine aufgenommen, so hat sich inzwischen das Internet als wichtigstes Medium der Informationsaufnahme und -verarbeitung bei den Digital Natives etabliert. Chats und Instant Messaging sind wesentliche Grundlagen für die Sofortkommunikation, die mit Skype und Video unterstützt wird.

Die Anforderungen an Information und Transparenz sind gewachsen. Der Informationsvielfalt durch multimediale Möglichkeiten steht heute die zunehmende Komplexität der Probleme gegenüber. Deshalb verlangen Bürger zunehmend nach Transparenz des Regierungs- und Verwaltungshandeln als Grundlage ihres potenziellen Engagements.

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