NRW verabschiedet Open-Government-Strategie

Mehr Demokratie 2.0 wagen

| Redakteur: Manfred Klein

In einem Management Summary beschreiben die Verantwortlichen die Grundlagen der Strategie so: „Die Open.NRW-Strategie stützt sich auf das vom IT-Planungsrat im Oktober 2012 20 zum Steuerungsprojekt ‚Open Government‘ verabschiedete Eckpunktepapier ‚Offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln (Open Government)‘. Open Government wird danach von den Leitprinzipien der Transparenz (Open Data), Teilhabe (Partizipation) und Zusammenarbeit (Kollaboration) getragen“.

Open Government sehe sich dabei eingebettet in die ‚Digitale Revolution‘ der letzten Jahrzehnte, die die Menschen und Einrichtungen vernetzt, neue Formen der Kommunikation und Mobilisierung begünstigt und aus dem Zeitalter der Industrie- in die Wissens- und Informationsgesellschaft geführt hat. Open Government nutze diese Potenziale und fördere neben der Bereitstellung von offenen Verwaltungsdaten die ePartizipation und die eZusammenarbeit (Soziale Medien).

Open Government sei deshalb nicht nur als ein neues verwaltungspolitisches Leitbild sondern auch als ein national wie international in der Entwicklung befindlicher Umsetzungsprozess zu verstehen.

„Es geht dabei um die Öffnung staatlicher Institutionen gegenüber allen gesellschaftlichen Gruppen, eine neue Vernetzung von Staat, Verwaltung und Gesellschaft, die Intensivierung und kommunikative Neugestaltung der Beziehungen zwischen den Beteiligten und den konzeptionellen Ansatz, den Bürgerinnen und Bürgern vor allem in ihren Rollen als politischer Souverän und gesellschaftliche Mitgestalter auf Augenhöhe zu begegnen“, so die Zusammenfassung.

Die Open.NRW-Strategie versuche daher nicht, eine bereits anderweitig bestehende Lösung zu übernehmen, sondern fokussiere sich mit ihren Zielen und Maßnahmen auf die charakteristischen Bedingungen und Verhältnisse der nordrhein-westfälischen Landesverwaltung.

Kennzeichen von Open.NRW

Kennzeichnend für die Open.NRW-Strategie sei daher

» ein ressortübergreifend angelegter Ansatz, der sicherstellt, dass letztlich die gesamte unmittelbare Landesverwaltung strategisch umfasst und von Anfang an eingebunden ist,

» eine auf allen drei Open Government-Bausteinen (Open Data, Partizipation und Zusammenarbeit) basierende und nicht selektiv, sondern integrativ umzusetzende Strategie,

» eine Strategieentwicklung, die den Open-Government-Gedanken durch das Zukunftsforum ‚Digitale Bürgerbeteiligung‘ vom 17. Mai 2013 schon im Entstehungsprozess realisiert hat.

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