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Konjunkturpaket II in Rheinland-Pfalz Mehr als Farbe und Beton – Zukunftsinvestitionen

| Redakteur: Manfred Klein

Die wachsende Informationsgesellschaft, die Herausforderungen des globalen Marktes wie auch die internetgestützten Anforderungen im Bereich der Bildung, der Wirtschaft, im Gesundheitswesen oder in der Verwaltung, setzen eine flächendeckend verfügbare, leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur voraus.

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Koordinierungsstelle. Zentralstelle für IT und Multimedia im Ministerium des Innern und für Sport in Mainz
Koordinierungsstelle. Zentralstelle für IT und Multimedia im Ministerium des Innern und für Sport in Mainz
( Archiv: Vogel Business Media )

In städtischen Gebieten ist diese Infrastruktur fast ausnahmslos vorhanden und die Bürger können moderne und innovative Online-Services wie berufliche oder schulische eLearning-Angebote, Geoinformationsdienste, Telearbeit, eGovernment-Anwendungen, aber auch Unterhaltungs- und Wissensangebote, problemlos nutzen. Ländliche Gebiete sind jedoch oft durch unzureichende und zum Teil auch fehlende Breitbandinfrastruktur gekennzeichnet.

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz nimmt sich dieser Problematik mit der bereits 2003 gegründeten Breitbandinitiative an. Im Februar 2008 wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Breitbanderschließung verabschiedet. In diesem Kontext wurde im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau nicht nur eine Breitband-Geschäftsstelle eingerichtet, über 30 Informationsveranstaltungen und –workshops zum Thema Breitband und Breitbanderschließung organisiert und konzertierte Aktionen mit Bund, Ländern, Kommunal- und Telekommunikationsverbänden realisiert, sondern auch ein Förderprogramm bis zum Jahr 2012 in Höhe von 10 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) verabschiedet.

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