Clientmanagement richtig planen und implementieren

Mehr als die Summe seiner Teile

01.07.2010 | Autor / Redakteur: Sebastian Weber / Gerald Viola

Ein integriertes Clientmanagement-System macht die Administration „per Turnschuh“ überflüssig
Ein integriertes Clientmanagement-System macht die Administration „per Turnschuh“ überflüssig

Hilfe am Helpdesk

Wer des Öfteren mit Callcentern telefoniert, kennt vielleicht den Spruch: „Das dauert jetzt etwas, weil ich das in einem anderen System nachschauen muss. Wie war nochmal Ihre Kundennummer?“ So geht es auch vielen Anwendern in Behörden, wenn sie ein Problem mit ihrem PC haben und dies mithilfe der IT-Abteilung lösen möchten. In diesem Szenario ist der Helpdesk, der ebenfalls Bestandteil des Clientmanagements ist, wahrscheinlich nicht in die Inventarisierungsdatenbank, die Softwareverteilung oder das zentrale Benutzerverzeichnis integriert. Der Mitarbeiter am Helpdesk muss also im schlimmsten Fall manuell zunächst den Anrufer einem bestimmten Rechner zuordnen, sich anschließend über die Ausstattung des betroffenen PCs informieren und schließlich über ein weiteres Werkzeug versuchen, das dort aufgetretene Problem zu lösen.

Ist der Helpdesk hingegen in das restliche Clientmanagement integriert, sieht der Administrator im Idealfall sofort die Daten aus dem letzten Inventarisierungslauf und kann per Mausklick etwa die Installation eines aktualisierten Treibers anstoßen oder ein Wartungsskript auf dem entfernten Rechner ausführen. Lösen lassen sich die meisten IT-Probleme in beiden Fällen – mit einem integrierten Clientmanagement-System jedoch oft in einem Bruchteil der Zeit.

Die Investition in ein Clientmanagement-System kostet neben dem Arbeitsaufwand für Planung und Implementierung auf der einen Seite natürlich auch Geld. Doch kann ein ganzheitliches Clientmanagement-System auf der anderen Seite auch viel Arbeit und sogar direkt Investitionskosten einsparen – beispielsweise durch die Vermeidung von Überlizenzierung mit Hilfe eines aktiven Lizenzmanagements.

Der Vorteil ist hier, dass durch die regelmäßige Inventarisierung sowieso immer aktuelle Informationen über die gerade in der Behörde installierte Software vorhanden sind. Kann ein Werkzeug zum Lizenzmanagement darauf zugreifen und sind dort die bereits gekauften Lizenzen hinterlegt, erhält der Administrator jederzeit per Knopfdruck einen Bericht über den aktuellen Lizenzierungsstatus seines Netzwerks.

Dann kann er gegebenenfalls überflüssige Lizenzen abstoßen, bessere Einkaufskonditionen durch Volumenrabatte erzielen und natürlich auch Unterlizenzierung vermeiden.

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