Clientmanagement richtig planen und implementieren

Mehr als die Summe seiner Teile

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Schrittweise, aber integriert

Denn um möglichst schnell von einem neuen Clientmanagement-System zu profitieren, ist es sinnvoll, zuerst nur denjenigen Bereich zu automatisieren, der im Tagesgeschäft die meiste Zeit kostet. Ein schrittweises Vorgehen hat dabei einerseits den Vorteil, dass das Projekt jederzeit überschaubar bleibt und man sich nicht auf zahlreichen parallelen Baustellen aufreibt. Andererseits nehmen kalkulierbare Teilprojekte auch der Behördenleitung die Angst vor einem Megaprojekt mit nur schwer kalkulierbaren Kosten. Ist der erste Bereich erfolgreich umgestellt, geht es an das nächste Aufgabenfeld.

Dabei darf man jedoch keinesfalls vergessen, dass alle Komponenten des gesamten Clientmanagements später nahtlos zusammenarbeiten müssen. Wer bei der Einführung eines Clientmanagement-Systems damit beginnt, schrittweise Insellösungen zu implementieren, wird später seine Zeit damit verbringen, diese aufwendig zu integrieren, statt die gesparte Arbeitskraft für produktive Tätigkeiten einzusetzen. Und selbst wenn Einzellösungen über Schnittstellen zu anderen Systemen verfügen, bedeutet dies noch lange nicht, dass diese auch wirklich integriert sind. Zudem besteht immer die Gefahr, dass ein Hersteller beispielsweise mit einem neuen Release seine Schnittstellen verändert und die davon abhängigen Systeme dann nicht mehr oder nur noch teilweise funktionieren. Bei integrierten Produkten, die durchaus modular aufgebaut sein können und auch dürfen, hat der Anwender die Möglichkeit, Schritt für Schritt neue Funktionen hinzuzunehmen. Gleichzeitig ist dabei sichergestellt, dass alle Module reibungslos zusammenarbeiten.

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