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Clientmanagement richtig planen und implementieren Mehr als die Summe seiner Teile

| Autor / Redakteur: Sebastian Weber / Gerald Viola

Wenn sich eine öffentliche Institution mit der Beschaffung eines Clientmanagement-Systems beschäftigt, hat das meist zwei Gründe: Entweder ist noch keine entsprechende Lösung vorhanden, oder das beschaffte System bringt in der Praxis nicht den Effizienzgewinn, den man sich ursprünglich erhoffte. Damit Sie nicht zu letzterer Gruppe gehören, sollten Sie vor der Einführung eines Clientmanagement-Systems ein paar wichtige Dinge beachten.

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Ein integriertes Clientmanagement-System macht die Administration „per Turnschuh“ überflüssig
Ein integriertes Clientmanagement-System macht die Administration „per Turnschuh“ überflüssig
( Foto: Anna Zerényi/PIXELIO )

Clientmanagement, also die komplette Administration sämtlicher Arbeitsplatzrechner in einer Behörde, ist eine vielschichtige Angelegenheit. Für den Administrator beginnt der Lebenszyklus eines PCs in der Regel dann, wenn die Kisten mit Monitor, Gehäuse und Peripherie vor ihm stehen und daraus ein komplett eingerichteter Arbeitsplatz werden soll. Zunächst benötigt die Hardware dazu ein Betriebssystem sowie je nach Abteilung eine bestimmte Auswahl an Programmen. Im Laufe seines Lebens bekommt der Rechner dann regelmäßig aktualisierte und auch neue Software verpasst und muss mehr oder weniger versierte Benutzer ertragen, bis er schließlich abgeschrieben ist und ausgemustert wird – natürlich nicht ohne dass zuvor alle sensiblen Daten von der lokalen Festplatte gelöscht werden.

Je nachdem wie eine Behörde strukturiert ist, liegt der Schwerpunkt der administrativen Tätigkeit in der eigenen Praxis mehr auf der Verteilung von Programmen, dem Ausbringen von Betriebssystemen inklusive Software, Fernwartung, System-Monitoring, Helpdesk oder der Automatisierung von Wartungsarbeiten. Der Bereich, mit dem Administratoren die meiste Zeit verbringen, sollte der Ausgangspunkt für Überlegungen zum umfassenden Clientmanagement sein.

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