Suchen

Unternehmen wollen geringere Gebühren und bessere Bedienbarkeit Massive Kritik am eGovernment-Europameister Österreich

| Redakteur: Gerald Viola

Der Prophet gilt wohl nichts im eigenen Land. Während einschlägige Studien seit Jahren Österreich beim eGovernment an der Spitze in Europa sehen, sind die Unternehmer in der Alpenrepublik nicht gerade begeistert. Nur jedes zweite Unternehmen nutzt in Österreich die eGovernment-Lösungen von Bund, Ländern und Kommunen, belegt eine Studie der Wirtschaftskammer Österreich.

Firmen zum Thema

Bundeskanzleramt Wien: Unternehmen zeigen wenig eGovernment-Begeisterung
Bundeskanzleramt Wien: Unternehmen zeigen wenig eGovernment-Begeisterung
( Foto: vio )

Am beliebtesten ist der eGovernment-Service FinanzOnline, der von rund 85 Prozent der tausend befragten Geschäftsführer, leitenden Angestellten und selbstständigen Unternehmer quer durch alle Branchen genutzt wird. FinanzOnline ist das elektronische Datenübertragungsverfahren der österreichischen Finanzverwaltung auf Basis der Internettechnologie. Seit dem Jahr 2003 haben neben Parteienvertretern alle Bürger sowie Unternehmer und Gemeinden Zugang zu diesem Online-Service.

  • Vier von 10 der Befragten nutzen Help.gv.at für Unternehmer.
  • 31 Prozent das Rechtsinformationssystem (RIS),
  • 30 Prozent das Elektronische Firmenbuch (entspricht dem deutschen Handelsregister),
  • 23 Prozent die Ediktsdatei (gerichtliche Bekanntmachungen von Versteigerungen und Konkursverfahren),
  • 22 Prozent das elektronische Grundbuch und
  • Jeweils 21,5 Prozent die elektronische Meldebestätigung und eGovernment-Angebote der jeweiligen Gemeinde.

Nächste Seite: Was stört die österreichischen Unternehmen eigentlich an eGovernment?

(ID:2043217)