Digitalisierung des Rechnungswesens in Berlin

MACH erhält Zuschlag zur Einfühung der HKR-Software

| Redakteur: Regina Willmeroth

Das Ziel des Landes Berlin ist es, sich im Haushalts-, Kassen- und Rechnungs-wesen moderner auf-zustellen, um mit den neuen technischen Entwicklungen Schritt zu halten
Das Ziel des Landes Berlin ist es, sich im Haushalts-, Kassen- und Rechnungs-wesen moderner auf-zustellen, um mit den neuen technischen Entwicklungen Schritt zu halten (© beeboys - stock.adobe.com)

Das Land Berlin hat der MACH AG den Zuschlag für die Entwicklung einer neuen Software für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen erteilt. Ziel ist es, die bestehende Software ProFiskal P3 durch ein leistungsstärkeres, hochintegriertes IT-System zu ersetzen. Die MACH AG wird bis Ende 2018 eine Referenzlösung für das Land Berlin entwickeln.

Die MACH AG will gemeinsam mit den Partnern BearingPoint und Computacenter bis zum 1. Januar 2021 in der Berliner Hauptverwaltung sowie in 11 weiteren Berliner Bezirken umsetzen. In einem dreistufigen Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gelang es MACH, sich gegen fünf weitere Anbieter durchzusetzen.

Ziel ist es, die bestehende Software durch ein leistungsstärkeres, hochintegriertes IT-System zu ersetzen. Von Herstellerseite heißt es dazu: „Die MACH-Software wird dabei den künftigen Anforderungen an das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen in Berlin gerecht und erfüllt gleichzeitig den Anspruch des Landes, sich moderner aufzustellen, um mit den neuen technischen Entwicklungen Schritt zu halten.“ Berlin könne damit bei der Digitalisierung vorwärtskommen und seine Attraktivität als Arbeitgeber kontinuierlich steigern.

Von der Haushaltsplanung über die Mittelbewirtschaftung bis hin zur Haushaltsrechnung – die Einführung der MACH-Software soll in zentralen Funktionsbereichen der Verwaltung erfolgen und soll dort die Arbeit der rund 10.000 Anwenderinnen und Anwender spürbar beschleunigen und erleichtern.

Das Projekt soll im Januar 2018 mit der Konzeptionsphase starten, welche die Basis für die Entwicklung einer Referenzlösung bis Ende 2018 darstellt. Nach der anschließenden Pilot- und Evaluierungsphase soll dann mit einem landesweiten Rollout die flächendeckende Einführung der neuen Software erfolgen.

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