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Siemens Healthcare Lösungen zur Diagnose und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen

| Autor: Manfred Klein

Auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) hat Siemens Healthcare IT-Lösungen und Bildgebungssysteme präsentiert, die Ärzte dabei unterstützen sollen, kardiovaskuläre Krankheiten frühzeitig zu diagnostizieren, Therapien bestmöglich auf den jeweiligen Patienten auszurichten und Eingriffe sicher durchzuführen.

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Um den Verwaltungsaufwand für das medizinische Personal zu senken und ergebnisorientierte Managemententscheidungen bestmöglich zu unterstützen, hat Siemens das bewährte Kardiologie-Informationssystem Syngo Dynamics weiterentwickelt
Um den Verwaltungsaufwand für das medizinische Personal zu senken und ergebnisorientierte Managemententscheidungen bestmöglich zu unterstützen, hat Siemens das bewährte Kardiologie-Informationssystem Syngo Dynamics weiterentwickelt
(www.siemens.com/press)

Seit Jahren zählen Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Koronare Herzkrankheit (KHK) zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Fortschritte in der medizinischen Bildgebung spielen im Kampf gegen diese Krankheiten eine entscheidende Rolle: Sie helfen, fundierte Diagnosen bereits in frühen Krankheitsstadien zu stellen und ermöglichen effiziente interventionelle Therapien.

Auf dem diesjährigen Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in London präsentiert Siemens Healthcare unter dem Motto „More cardiology, less heartache“ innovative IT-Lösungen und medizinische Bildgebungssysteme aus den Bereichen Angiographie, Ultraschall, Magnetresonanz- und Computertomographie. Sie sollen Ärzte dabei unterstützen, kardiovaskuläre Krankheiten frühzeitig zu diagnostizieren, Therapien bestmöglich auf den jeweiligen Patienten auszurichten und Eingriffe sicher durchzuführen.

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Neues Kardiologie-Informationssystem für bessere Behandlungsergebnisse

Mit steigendem Kostendruck in Krankenhäusern müssen auch Kardiologen ihre Arbeitsprozesse zunehmend effizienter gestalten. Daher hat Siemens das bewährte Informationssystem Syngo Dynamics weiterentwickelt, um nicht mehr nur bei der Befundung kardiovaskulärer Erkrankungen zu helfen, sondern den Verwaltungs­aufwand für das medizinische Personal zu senken und ergebnisorientierte Managemententscheidungen bestmöglich zu unterstützen. Verbessert worden sein sollen vor allem Befundungs- und Berichtsmöglichkeiten sowie die Interoperabilität und Integration in andere Systeme, darunter zum Beispiel in die elektronische Patientenakte.

Der Datenaustausch zwischen einzelnen Systemen ermöglicht es, die Effizienz der Arbeitsprozesse sowie die Behandlungs­ergebnisse zu verbessern. Dank der Interoperabilität verschiedener Systeme haben die jeweiligen Fachabteilungen eines Krankenhauses sowie einzelne Kliniken eines Konzerns über eine zentrale Plattform Zugriff auf relevante kardiologische Informationen.

So sollen einzelne Daten wie etwa die Ejektions­fraktion, die über eine Echo­kardiographie erfasst wird und Rückschlüsse auf eine Herzinsuffizienz zulässt, einfacher und vor allem frühzeitig für geplante Eingriffe oder Medikationen berücksichtigt werden.

Ferner können bereits während einer Untersuchung oder eines Eingriffs multimodale klinische Bilder oder Messdaten direkt in Syngo Dynamics übertragen werden, was die Fehler­anfälligkeit verglichen zur manuellen Dateneingabe vermindern soll. Auch werden auffällige Befunde jetzt automatisch hervorgehoben, um unmittelbar auf potenzielle Pathologien aufmerksam zu machen.

Das System prüft zudem eutomatisch die Plausibilität der Daten beim Erstellen von Befunden oder Berichten automatisch, um auf eventuell fehlende oder fehlerhafte Eingaben hinzuweisen. Dies soll eine genaue Dokumentation des Patientendurchlaufs innerhalb eines Krankenhauses beschleunigen, was wiederum Zeit spart und Kosten senkt.

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