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Linux-Migration in München: Der Pinguin wird zum Goldesel

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Dies war auch notwendig, da sich einerseits die Anforderungen im Laufe des Projektes gewandelt haben und andererseits die Heterogenität und Komplexität der gewachsenen Infrastruktur und der IT-Prozesse größer war, wie im Jahr 2004 vorhersehbar.

Es wurde eine Optimierungsphase eingeführt, die bis etwa Ende 2011 geplant ist, danach wird der Flächenrollout für die komplexen Arbeitsplätze bis etwa Ende 2013 erfolgen. Nachdem eine Optimierung der Prozesse und der Infrastruktur vor allem in den Bereichen Anforderungs- und Testmanagement nicht durch stadteigene Kapazitäten abgedeckt werden kann, war die Beauftragung von externen Dienstleistern notwendig.

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Projektlaufzeit verlängert und Budget aufgestockt

Aufgrund der Verlängerung der Projektlaufzeit und vor allem für die extern anfallenden Kosten musste das bisherige Projektbudget aufgestockt werden (von 12,8 Millionen Euro auf 18,7 Millionen haushaltswirksame Kosten).

Nun hat eine neuerliche Anfrage der CSU-Stadtratsfraktion („Wie hoch beziffern sich bisher die Kosten für die Einführung von LiMux? Wie hoch wären die Kosten bei Ausbau des Betriebssystems auf Basis von Windows gewesen?) neue Zahlen aus dem Münchner Rathaus bekannt werden lassen.

Der Oberbürgermeister, der für die SPD als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten in die kommende bayerische Landtagswahl ziehen wird:

„Die aktuellen haushaltswirksamen Kosten für das LiMux-Projekt betragen 11,7 Millionen Euro (Stand Ende Dezember 2011).

Im Beschluss des VPA vom 16.06.2010 (Vorlage Nr. 08-14 / V 04284) ist eine Alternativberechnung der Aufwände für eine dem damaligen Leistungsumfang des LiMux-Projektes vergleichbare Betriebserhaltung von Windows-Systemen dargestellt.

Diese Rechnung enthält Kosten in Höhe von 11,8 Millionen Euro für die folgenden Positionen:

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