Initiative D21

Lena-Sophie Müller übernimmt die Geschäftsführung

| Redakteur: Manfred Klein

D21-Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller
D21-Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller (Foto: A. Bedoy)

Nun ist es offiziell: Ab dem 1. Januar 2014 wird Lena-Sophie Müller die Geschäftsführung der Initiative D21 übernehmen. Lena-Sophie Müller ist ausgebildete Politologin und seit 2008 Wissenschaftlerin am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin.

Sie hat dort zahlreiche eGovernment-Projekte mit der Industrie und der Öffentlichen Verwaltung auf Ebene der EU, des Bundes, der Länder sowie mit Kommunen geleitet. Seit 2010 ist Lena-Sophie Müller auch verantwortlich für das Zentrum für Interoperabilität.

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte gemeinnützige Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die digitale Gesellschaft. Der gemeinnützige Verein umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von rund 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen.

Ziel des gemeinnützigen Vereins Initiative D21 ist es, mit praxisorientierten und interdisziplinären Projekten in den Themenfeldern Bildung, Standort und Vertrauen zur gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen sowie wirtschaftliches Wachstum zu stimulieren und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern.

Dafür setzt sich die Initiative gemeinsam mit ihren zahlreichen politischen Partnern ein. Alle Maßnahmen von D21 besitzen einen engen Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien, einer entscheidenden Basis für die Zukunft Deutschlands.

Nächstes Highlight des Vereins ist die Vorstellung des aktuellen eGovernment MONITOR am 28. November. Die Studie untersucht seit vier Jahren regelmäßig die Akzeptanz elektronischer Bürgerdienste sowie von Open Government und Mobile Government. Dabei nimmt die Studie die Rahmenbedingungen und den Willen zur Durchsetzung genauso unter die Lupe, wie die Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich.

Am Donnerstag stellen die Initiative D21 und das Institute for Public Information Management ipima in Berlin gemeinsam mit der Bundesbeauftragten für Informationstechnik, Staatssekretärin Rogall-Grothe, den eGovernment MONITOR 2013 vor.

Die Ergebnisse des letzten Jahres zeigen, dass die größte Herausforderung darin besteht, eGovernment-Angebote bei der Bevölkerung bekannter zu machen. Für die Bürger selbst waren 2012 insbesondere Sicherheit und Datenschutz zentrale Themen.

„Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass wir das eGovernment-Gesetz sorgfältig evaluieren und auf Praxistauglichkeit testen, sodass zeitnah nachgesteuert werden kann. Denn nur, wenn wir es schaffen, in den nächsten Jahren einen qualitativen und quantitativen Sprung in der Transformation und Optimierung der Deutschen Verwaltung zu machen, können wir unser Land erfolgreich und nachhaltig im globalen Wettbewerb positionieren”, betont Dr. Alfred Zapp, Vizepräsident der Initiative D21 und Mitglied der Geschäftsleitung CSC Deutschland.

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