Schulverwaltung Hessen

Leistungsfähige IT-Services für hessische Schulverwaltung durch Innovation und Team-Arbeit

| Autor / Redakteur: Thorsten Eberhardt*, Advertorial / Susanne Ehneß

Anwender rücken näher an die Entwicklung

Der angestrebte „Kulturwandel“ sollte prozessseitig und mit Hilfe eines entsprechenden zentralen, unterstützenden Werkzeugs umgesetzt werden. Es galt, das bisherige Prinzip – Go-Live von Verbesserungen und Änderungen mit schwergewichtigem Test-, Stabilisierungs- und Abnahmeprozess nur zweimal pro Jahr – durch einen Ansatz mit mehreren kurzen, kleineren Zyklen zu ersetzen.

Die dafür erforderlichen „Sprints“ stehen für einen permanenten und kontinuierlichen Entwicklungs- und Testprozess. Insgesamt sollten die Anwender so noch näher an die Entwicklung rücken.

Bereits im Ausschreibungsprozess hatte das Avanade-Team SCRUM als Prozess-Framework und Microsoft TFS als ideale Option zur Unterstützung des agilen Prozesses identifiziert. Mit der Plattform können kollaborative Softwareprojekte geplant, durchgeführt und verwaltet werden.

Zusätzlich integriert sich TFS optimal in die Microsoft-Produkte, die zur Weiterentwicklung von LUSD und LUSDIK benötigt wurden – von Visual Studio über den Test Manager bis zu Office.

Mit TFS konnte vor allem der Bedarf an ein professionelles Verfahrenslebenszyklusmanagement (VLM, Anforderungsmanagement auf Basis der HKM E-Government-Verfahren und Geschäftsprozesse) sowie das Anwendungslebenszyklusmanagement (ALM) der LUSD ganzheitlich abgedeckt werden, und zwar von der Anforderungserfassung über die Entwicklung und das Testen bis hin zur Verteilung der fertigen Softwarepakete – mit entscheidend für eine transparente Planung und Realisierung.

Da bei SCRUM die Entwicklungs-Sprints nur ein bis vier Wochen dauern, war es ideal geeignet für die Anforderungen des HKM. Zudem ist Avanade als zertifizierter Partner der hinter dem Framework stehenden Organisation Scrum.org bestens mit den Möglichkeiten des Frameworks vertraut.

Die weiteren Schritte waren aufgrund der großen Erfahrung der Avanade-Mitarbeiter zügig erledigt: Nach einem Assessment der Verfahren, Anwendungen, Prozesse und Werkzeuge folgte die Umsetzung auf Basis etablierter Best Practices.

Ergänzendes zum Thema
 
LUSD und LUSDIK im Alltag

Der erste Schritt hierbei war die Implementierung des TFS im April 2014. Direkt im Anschluss konnte das gemeinsame HKM- und Avanade-Team auf Software- und Prozessebene seine Aktivitäten aufnehmen. Die Bündelung der Aktivitäten an einem Ort ermöglichte es dem Team des HKM Z.6 auch, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.

Mehr Transparenz und Leistungsfähigkeit erhöhen Akzeptanz

„Besonders wichtig war uns, so früh wie möglich den Teamgedanken zu stärken. Vor dem Einstieg von Avanade hatten wir eine sehr gute Lösung auf den Weg gebracht, die Weiterentwicklung der LUSD war mit wachsendem Erfolg jedoch einfach an ihre Grenzen gestoßen. Die Prozesse für Entwicklung und insbesondere Produktivsetzung waren nicht mehr zeitgemäß. Avanade hat uns hier den passenden Vorschlag gemacht. Wir können die Software nun gemeinsam sehr schnell bedarfsgerecht weiterentwickeln und in kürzeren Zyklen live setzen“, sagt Dieter Schwarz, beim HKM zuständig für die IT-Anwendungssysteme im Geschäftsfeld BVS Bildungsverwaltung Schule.

Die Mitarbeiter der fachlichen Aufgabenbereiche formulieren neue Anforderungen nun in iterativen Zyklen von grob zu fein; diese werden funktional aufeinander aufbauend in die Umsetzungszyklen eingeplant. So können Änderungen evolutionär wachsen und dem Nutzer wie gewünscht schneller bereitgestellt werden. Schulungen zum VLM, ALM und zum TFS werden nach dem Key-User-Prinzip abgebildet.

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posted am 08.02.2019 um 09:01 von Unregistriert


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