Nordrhein-Westfalen

Landesregierung fördert Europäisches Blockchain-Institut mit 7,7 Millionen

| Autor: Julia Mutzbauer

Das Europäische Blockchain-Institut in Dortmund soll die praxisnahe Anwendung der Technologie in der Logistik erforschen
Das Europäische Blockchain-Institut in Dortmund soll die praxisnahe Anwendung der Technologie in der Logistik erforschen (© LuckyStep - stock.adobe.com)

Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, Daten dezentral, sicher und transparent zu speichern. Um diese Technik insbesondere in der Logistik voranzubringen, soll in Dortmund das Europäische Blockchain-Institut entstehen. Das Vorhaben wird von der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit 7,7 Millionen Euro gefördert.

Das Europäische Blockchain-Institut soll die praxisnahe Anwendung der Technologie in der Logistik erforschen. Ziel ist es, vielfältige Anwendungsbeispiele über eine Open-Source-Plattform der gesamten Branche in Nordrhein-Westfalen zugänglich zu machen. Projektpartner sind das Fraunhofer-Institut und die Technische Universität Dortmund.

Ein Beispiel für eine Anwendung der Blockchain in der Logistik ist die smarte Euro-Palette. Anstelle von Papier-Frachtbriefen und langwieriger, manueller Rechnungsprozesse können Güter mithilfe einer Blockchain in Echtzeit abgerechnet werden. Bei mehreren hundert Millionen Euro-Paletten und tausenden Logistikdienstleistern in der Region biete die Blockchain-Technologie hier einen echten Mehrwert. Das Institut ist international ausgerichtet und soll 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen.

Wirtschafts- und Digitalminister Dr. Andreas Pinkwart: „Wir stehen vor einer neuen Stufe der Digitalisierung der Wirtschaft. Technologien wie die Blockchain, das Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz verändern das Wirtschaften grundlegend und eröffnen ganz neue Möglichkeiten für die Unternehmen. Das Europäische Blockchain-Institut wird insbesondere die Logistik-Branche in Nordrhein-Westfalen entscheidend voranbringen und einen wichtigen Beitrag auch über die Grenzen unseres Landes hinaus leisten.“

Die Fördersumme wird folgendermaßen aufgeteilt:

  • Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) 6.778.121,80 €
  • Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) 280.366,10 €
  • Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl für Unternehmenslogistik 261.641,24 €
  • Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen 354.273,01 €
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