Wirtschaftliche Neuausrichtung der Landes-IT in Baden-Württemberg

Landes-CIO Krebs erreicht wichtiges Etappenziel

| Autor: Manfred Klein

(Bild: © Smileus – Fotolia.com)

Die Landesverwaltung Baden-Württemberg und der Software-Hersteller Oracle Deutschland haben kurz vor dem Jahreswechsel erstmals einen Vertrag geschlossen, der für alle Ministerien gilt. Dieser beinhaltet neben unlimitierten Nutzungsrechten an Oracle-Produkten auch einen Rahmenvertrag für spezielle Technologien des Software-Herstellers – etwa Cloud Services.

„Der Vertrag mit Oracle Deutschland ist ein wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen Neuausrichtung der gesamten IT des Landes. Durch den erstmalig ressortübergreifenden Vertrag kann das Land in den kommenden Jahren einen mittleren bis hohen einstelligen Millionenbetrag einsparen“, sagte Stefan Krebs, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie und Chief Information Officer (CIO) des Landes Baden-Württemberg.

Ziel dieses Vertrages sei es, die Neuordnung bei Entwicklung, Betrieb und Pflege der über viele Jahre gewachsenen und auf viele Dienststellen verteilten IT der Landesverwaltung zu bündeln und zu vereinheitlichen. Im Rahmen der Neuordnung sei auch die Landesoberbehörde IT Baden-Württemberg (BITBW) als zentraler IT-Dienstleister für die Landesverwaltung errichtet worden.

Das Land hat mit Oracle einen Vertrag für die laufende Legislatur geschlossen. Im Zuge der Zusammenarbeit zwischen Oracle und dem Land Baden-Württemberg soll neben Softwarelizenzierung erstmals die Hardware-Infrastruktur der Landes-IT optimiert werden. Das Land will im Zuge dieses Vorhabens künftig auch Cloud Services von Oracle aus dem landeseigenen Rechenzentrum heraus nutzen.

„Die Landesverwaltung hat eine Vorbildfunktion – das gilt auch für die verwendete Informationstechnik. Deshalb bringen wir die IT des Landes laufend auf den neuesten Stand“, so Krebs.

„Wir wollen unsere Kunden bei solchen Transformationen nachhaltig begleiten“, so Frank Obermeier, Deutschland-Geschäftsführer von Oracle, zum Vertragsabschluss. Die bisherigen Verträge zwischen dem Land und Oracle würden durch ein neues sogenanntes „Unlimited License Agreement“ ersetzt, so Obermeier weiter. Damit habe das Land die Möglichkeit, eine unbestimmte Anzahl an Leistungen aus dem Portfolio des Software-Herstellers zu nutzen.

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