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Computer-gesteuerte Beinprothese Lähmungsorthese stellt Patienten wieder auf die Beine

| Redakteur: Ira Zahorsky

Kinderlähmung oder schwere Beinbrüche führen oft zu Immobilität. Die Computer-gesteuerte Lähmungsorthese C-Brace eignet sich dem Hersteller Ottobock zufolge für Menschen, deren kniestreckende Muskulatur ganz oder teilweise gelähmt ist und soll sie beim Gehen unterstützen.

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Die Beinorthese C-Brace im Einsatz
Die Beinorthese C-Brace im Einsatz
(Bild: Ottobock)

„Selbstbestimmt leben“ ist das Motto der diesjährigen Rehacare, der internationalen Fachmesse für Rehabilitation und Pflege, die vom 26. bis 29. September in Düsseldorf stattfindet. Am Stand A37 in Halle 6 stellt Ottobock unter anderem die neue Generation der Lähmungsorthese C-Brace vor. Diese soll sowohl die Stand- also auch die Schwungphase des Gehens kontrollieren. Die Sensoren im Gelenk erkennen, in welcher Phase des Gangzyklus sich der Anwender gerade befindet, und der Mikroprozessor regelt den Hydraulikwiderstand entsprechend.

Besucher mit neurologischer Erkrankung der unteren Extremität, beispielsweise einer inkompletten Querschnittslähmung, können auf dem Stand das C-Brace persönlich testen, um zu entscheiden, ob sich die Beinorthese für ihren Fall eignet.

Die neue Generation der Lähmungsorthese ist seit Juli 2018 deutschlandweit bei zertifizierten Sanitätshäusern verfügbar. Das neue C-Brace ist laut Herstellerangaben deutlich kleiner und leichter als sein Vorgänger und soll einen noch natürlicheren Bewegungsablauf ermöglichen. Zudem lasse sich das Orthesensystem unauffällig unter der Kleidung tragen. Das C-Brace ist mit einer App auf dem Smartphone einfach zu bedienen. So können Anwender zum Beispiel für das Fahrradfahren einen speziellen Modus auswählen.

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