Elektronische Gesundheitskarte startet in Sachsen Krankenkassen zahlen über sieben Millionen Euro für Lesegeräte

Redakteur: Gerald Viola

Die Kassen bezahlen – damit kann in Sachsen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte beginnen. Die Krankenkassen erstatten den über 6.600 Ärzten und 2.000 Zahnärzten für Bestellungen bis zum 30. September 2011 pauschal 355 Euro für stationäre und 280 Euro für mobile Lesegeräte sowie 215 Euro für installationsbedingte Aufwendungen – auch wenn der Arzt das selbst macht.

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Die Arbeitsgemeinschaft SaxMediCard: Die gesetzlichen Krankenkassen, die Kassenärztliche Vereinigung (KVS) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZVS) haben im Rahmen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte eine unterschriftsreife Rahmenvereinbarung zur Finanzierung der Praxisausstattung mit Kartenlesegeräten vorgelegt. Darin werden detaillierte Fristen und Verantwortlichkeiten festgeschrieben.

„Wir freuen uns, zu den ersten Bundesländern zu gehören, in denen diese regionale Umsetzungsvereinbarung jetzt schon vorliegt“, sagt Mirko Weißbach, Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft SaxMediCard. „Dies ermöglicht den sächsischen Ärzten und Zahnärzten nun, ab April Lesegeräte für die neue Karte und eine aktualisierte Praxissoftware zu beschaffen.“

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