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News Kränkelnde Gesundheitskarte – nun soll’s Europa richten

| Redakteur: Gerald Viola

Eine flächendeckende Versorgung mit der Gesundheitskarte wird es aller Voraussicht nach nicht vor 2010 geben (eGovernment Computing berichtet). Der Optimismus der Macher aber ist nach

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Eine flächendeckende Versorgung mit der Gesundheitskarte wird es aller Voraussicht nach nicht vor 2010 geben (eGovernment Computing berichtet). Der Optimismus der Macher aber ist nach wie vor ungebrochen. So erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt anlässlich der Eröffnung der Berliner eHealth Conference, dass in den Jahren 2008 bis 2010 erste grenzüberschreitende elektronische Gesundheitsdienste in Europa im Rahmen eines Pilotprojektes entwickelt und evaluiert werden sollen. Dazu Schmidt weiter: „Die Gesundheitsversorgung in Europa muss mit der steigenden Mobilität der Menschen Schritt halten. Die Bürger in Europa erwarten zu Recht eine Gesundheitsversorgung, die nicht an innereuropäischen Grenzen endet. Voraussetzung hierfür ist, dass wir für das Gesundheitswesen sichere Kommunikationswege aufbauen, die unsere eigenen Systeme mit denen anderer Staaten verbinden, so wie wir das von den Straßennetzen kennen.“Auf der Konferenz soll zudem die Erklärung „eHealth in Europa gelingt gemeinsam“ unterzeichnet werden. Mit dieser wollen sich die sich die Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission zur Umsetzung eines Fahrplans für grenzüberschreitende elektronische Gesundheitsdienste verpflichten.

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