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Virtueller Arztbesuch Kostenloser medizinischer Rat durch Online-Portal

| Autor / Redakteur: Ann-Marie Struck / Ann-Marie Struck

Das aus den USA kommende Portal „Frag-den-Professor“ ist ab sofort auch für den deutschen Markt zugänglich. Patienten können nun gratis online medizinischen Rat von Medizinern aus aller Welt abrufen.

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Ärzte aus Berlin oder Oxford geben virtuell medizinische Informationen.
Ärzte aus Berlin oder Oxford geben virtuell medizinische Informationen.
(© peart - stock.adobe.com)

In Sachen Gesundheit wird das Internet immer wichtiger. Rund 40 Millionen Deutsche recherchieren bereits im Netz nach Krankheiten und Symptomen.

Dabei spielen Suchmaschinen wie das in den USA entwickelte Online-Portal „Frag-den-Professor“ eine entscheidende Rolle. Über „Frag-den-Professor“ bieten mehr als 100 Mediziner aus beispielsweise der Berliner Charité oder der University of Oxford ihren Rat und Informationen zur Gesundheit an.

Dadurch soll das Portal eine verlässliche medizinische Quelle darstellen und dem Patienten durch das erlangte Vorwissen das folgende Arztgespräch erleichtern. Prof. Dr. med. Werner Scherbaum von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erklärt: „Die Medizin entwickelt sich schnell weiter. Da ist es wichtig, dass Patienten auf dem Laufenden bleiben.“

Nutzer können durch das Anklicken der interaktiv gestalteten Hologramme nähere Informationen einholen. Als intelligente Suchmaschine erscheint bereits bei der Eingabe eines Begriffs damit im Zusammenhang stehende Themen oder Synonyme.

Im Anschluss kann der Nutzer sich kurze Filme zur gesuchten Krankheit ansehen. Trotz Anmeldung soll das Portal kosten- und werbefrei bleiben.

Datenschutz im Netz

Nach 19 Monaten Entwicklungszeit können nun aus der Open Telekom Cloud in Biere medizinische Fragen geklärt werden. Durch den deutschen Standort gilt auch der in Deutschland gültige Datenschutz.

Der Geschäftsführer von „Frag-den-Professor“ Oliver Plantenberg bestätigt, Vertrauen und Sicherheit sei für das medizinische Beratungsangebot wichtig. Daher habe man sich auch für den Wechsel von einem großen Anbieter aus den Vereinigten Staaten zu Telekom Healthcare Solutions entschieden.

Das Rechenzentrum in Biere verfüge über die notwendigen Zertifizierungen für den sicheren Betrieb des Portals. Dadurch, dass die Open Telekom Cloud über das öffentliche Internet zugänglich sei, bilde sie einen sicheren und praktischen digitalen Service.

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