eID-Lösungen im kommunalen Alltag

Kostengünstige und sichere Einsatzszenarien

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

„In einigen Bereichen ist das Schriftformerfordernis der Hauptgrund für die papierbasierte Abwicklung. Da sich die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES) weder im privaten noch im öffentlichen Bereich durchgesetzt hat, ist der Gesetzgeber gefragt, etwa im Rahmen des geplanten eGovernment-Gesetzes Einschränkungen oder Alternativen zur Erfüllung eines Schriftformerfordernises zuzulassen. Wo dies nicht möglich ist, müssen innerhalb der Kommunen QES eingesetzt werden, um dennoch einen medienbruchfreien Ablauf zu ermöglichen.“

Davon unabhängig kommt die Studie jedoch für die meisten der untersuchten Technologien zu einer positiven Einschätzung.

So kommen die Autoren für den nPA unter anderem zu folgendem Schluss: „Der allgemeine Trend in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung geht in Richtung Online-Abwicklung von Prozessen. Daher wird es zukünftig für Kommunen aller Art und Größe erforderlich sein, das vorhandene Online-Angebot auszuweiten und für die Bürger einfacher und bequemer zu machen. Dazu gehört auch, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, die eID-Funktion ihres nPA für die Antragstellung zu verwenden.“

Und weiter: „Für das Angebot von Online-Diensten ist auf lange Sicht eine Portallösung die geeignetste und auch wirtschaftlichste Lösung. Landkreise, Städte und Gemeinden haben in großen Bereichen deckungsgleiche Aufgaben und sogar identische Antragsformulare. Dafür bieten sich standardisierte Produkte, wie zum Beispiel Portale an, die bereits über die erforderlichen Funktionen und Komponenten wie ePayment, Nutzung der eID-Funktion, Anbindung an Formularserver usw., verfügen."

Für die jeweilige Behörde könnten dann Aussehen und Funktionsumfang angepasst werden. Somit würden aller Größen grundsätzlich alle Funktionen zur Verfügung stehen, die sich je nach Anforderung auch nachträglich zu- oder abschalten lassen.

(ID:37878850)