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eID-Lösungen im kommunalen Alltag Kostengünstige und sichere Einsatzszenarien

| Redakteur: Manfred Klein

Können elektronische Signaturen, multifunktionale Chipkarten und Dienstausweise oder gar der neue Personalausweis die Kommunen bei der Erbringung ihrer Dienstleistungen unterstützen? Dieser Frage ging die Innovationsstiftung Bayerische Kommunen in einer umfangreichen Studie auf den Grund.

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Unterstützen elektronische Zugangsmöglichkeiten kommunale Dienste?
Unterstützen elektronische Zugangsmöglichkeiten kommunale Dienste?
(Foto: © maxkabakov - Fotolia.com)

Bekanntermaßen stehen die Kommunalverwaltungen vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Diese lassen sich durch folgende Stichpunkte charakterisieren: mehr Bürgerfreundlichkeit, weniger Bürokratie, mehr Verwaltungsmodernisierung, mehr Angebote zur Verwaltungsdienstleistungen über das Internet, mehr Sicherheit in der Informationstechnologie und das alles mit weniger deutlich weniger Beschäftigten als bisher. Bewältigen lässt sich dieser Maßnahmenkatalog nur mit einer medienbruchfreien Verwaltung, die wiederum entsprechende Zugangskanäle voraussetzt.

Vor diesem Hintergrund hat die Studie – die im Auftrag der Innovationsstiftung Bayerische Kommune am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Würzburg erstellt wurde – untersucht, inwieweit elektronische Signaturen, multifunktionale Chipkarten und der nPA dazu beitragen können, Kommunen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

Die Studie zeigt, inwieweit die elektronische Signatur, die multifunktionale Chipkarte und der neue Personalausweis (nPA) im kommunalen Umfeld Abläufe verbessern und gleichzeitig einen hohen Sicherheitsstandard gewährleisten können.

Analysiert wurden dazu unterschiedliche Arbeitsbereiche der Kommunalverwaltung, wie » das Drucken vertraulicher Dokumente,

» die Gestaltung eines elektronischen Workflows,

» die Abwicklung einer elektronischen Vergabe, » der elektronische Versand personenbezogener Daten,

» der Betrieb eines elektronischen Personenstandsregisters oder

» die Online-Antragstellung für Bürger und Unternehmen.

Aber auch solche Dinge wie die sichere Mitarbeiter-Anmeldung am PC, die Zeiterfassung und Zutrittskontrolle.

Als generelles Manko aller Zugangsverfahren machen die Verfasser der Studie die zahlreichen Schriftformerfordernissse aus.

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