Deutsche Rentenversicherung Schwaben

Kostengünstig und umweltfreundlich telefonieren

15.11.2008 | Autor / Redakteur: Uwe Kerrinnes / Gerald Viola

Besser erreichbar

Nach Ansicht von Ludwig Wiedemann haben sich der Kommunikationskomfort und die Erreichbarkeit der Mitarbeiter deutlich verbessert. „Die neuen Telefone besitzen Funktionen, über die sonst nur professionelle Callcenter verfügen“, so der Referatsleiter. So können die Berater durch die Integration von Computer und Telefon praktisch jede Rufnummer per Mausklick aus verschiedensten PC-Anwendungen heraus wählen, statt sie zunächst am Bildschirm zu suchen und dann ins Endgerät einzutippen. Außerdem entgeht ihnen kein Anruf mehr: Sind sie gerade nicht im Raum, zeigt ihnen ein Telefonsymbol auf dem PC-Monitor an, wer versucht hat, sie zu erreichen.

Ist in der Beratungsstelle ein Anschluss besetzt, leitet das System den Anrufer automatisch zum nächsten freien Mitarbeiter weiter. Den Versicherten wird so ein Besetztzeichen oder die Warteschleife erspart, was Telefonkosten auf der Seite des Anrufers vermeidet. „Die Versicherten fühlen sich mit ihren Anliegen von uns ernst genommen, da sie immer gleich mit jemandem sprechen können“, sagt Wiedemann.

Die Mitarbeiter der IT-Services sind über ein softwarebasierendes Telefon auf ihrem Notebook ebenfalls überall erreichbar. So können sie im Notfall schnell Hilfe leisten, auch wenn sie gerade bei einer Besprechung oder einem technischen Außeneinsatz in einer der fünf eigenen Kliniken oder den Prüfstützpunkten sind. Das ist ein Grund mehr für Wiedemann, künftige Erweiterungen der Kommunikationsinfrastruktur nur noch auf Basis von IP zu realisieren: „Die klassische Telefonanlage passt nicht mehr so recht in eine serviceorientierte Behörde.“

Zusätzliche umweltfreundliche Lösungen

Auch das Thema Umweltschutz durch geringere CO2-Emissionen steht im IT-Referat ganz oben auf der Agenda. So braucht die neue konsolidierte Sprach-Daten-Lösung trotz höherer Leistung deutlich weniger Strom und Kühlungsenergie als das vorige System. Zum Beispiel sind statt wie bisher 51 nur noch sechs virtualisierbare Hochleistungsserver im Einsatz. „Damit nutzen wir die verfügbaren Ressourcen kosten- und energieeffizient aus“, so Wiedemann.

Zur weiteren Stromreduzierung tragen verbrauchsarme PCs an den Arbeitsplätzen und eine neue Datensicherungsanlage bei, die den früheren Kassettenroboter ersetzt. „Mit unseren neuen Server- und Datenspeicheranlagen haben wir ein grünes Rechenzentrum realisiert“, so der IT-Referatsleiter, „und reduzieren den Stromverbrauch um nahezu 50 Prozent“.

 

Deutsche Rentenversicherung Schwaben

 

Gesetzlicher Auftrag zur Kostenreduzierung

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