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Start von Elena um zwei Jahre verschoben Kostenexplosion: Koalition stoppt Arbeitnehmer-Datenbank

| Redakteur: Manfred Klein

Offenbar sind mittlerweile alle IT-Großprojekte des Bundes in schweres Fahrwasser geraten. Nach dem neuen Personalausweis und der De-Mail hat es nun Elena, den Elektronischen Entgeltnachweis, erwischt. Die Koalition hat den Start des auch unter Datenschützern umstrittenen Projekts um zwei Jahre verschoben.

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Der Koalitionsausschuss von Union und FDP habe sich bei seiner Sitzung in der Nacht zu Freitag in Berlin darauf geeinigt, die Phase der Datenübermittlung durch das System Elena erst am 1. Januar 2014 zu beginnen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Bisher hatte Elena Anfang 2012 starten sollen. Die Federführung für das Projekt soll nun zudem vom Bundeswirtschafts- auf das Arbeitsministerium übergehen, meldet die Nachrichtenagentur AFP.

Mit der Aussetzung des Elena-Projekts habe der Koalitionsausschuss der Forderung von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) entsprochen, so dessen Sprecherin. Der Wirtschaftsminister hatte sich bereits Anfang Juli für ein Moratorium ausgesprochen.

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