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Wissensaustausch erwünscht Kooperation mit Staat soll Cyber-Sicherheit verbessern

Autor: Ira Zahorsky

Eine Intel-Security-Studie ergab, dass die Befragten eine Kooperation zwischen öffentlichem und privatem Sektor zum Schutz der Infrastruktur als entscheidend für eine wirkungsvolle Verteidigung gegen Gefahren aus dem Internet sehen. Auch der Einsatz von nationalen Verteidigungskräften ist gewünscht.

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IT-Verantwortliche wünschen sich eine bessere öffentlich-private Kooperation beim Thema Cyber-Sicherheit.
IT-Verantwortliche wünschen sich eine bessere öffentlich-private Kooperation beim Thema Cyber-Sicherheit.
( © Maksym Yemelyanov - Fotolia)

Grundsätzlich sind die befragten Infrastrukturanbieter mit ihren Aktivitäten in den vergangenen drei Jahren zur Erhöhung der Cybersecurity zufrieden, ergab eine Intel-Sicherheitsstudie. Dennoch wollen mehr Befragte Public-Private-Partnerships, vor allem in Bezug auf den Wissensaustausch zu immer neuen Bedrohungen.

Studienergebnisse

Verglichen mit der Studie von vor drei Jahren glauben heute nur noch 27 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen „sehr oder extrem“ anfällig für Cyber-Angriffe sei (2012: 50 Prozent). Dennoch beklagen mehr als 70 Prozent der Befragten ein Ansteigen der Bedrohungen aus dem Internet in ihren Unternehmen. Fast jeder neunte (89 Prozent) hat in den vergangenen drei Jahren mindestens einen Angriff auf ein für sicher erachtetes System im Unternehmen erlebt, bei rund 20 Angriffen pro Jahr. 59 Prozent bestätigten, dass zumindest einer dieser Angriffe zu physischen Schäden geführt habe.

64 Prozent glauben aber, dass ihre derzeit bestehenden IT-Sicherheitssysteme einen Angriff mit „tödlichen“ Folgen bis jetzt verhindert haben. Dementsprechend sind mehr als vier Fünftel zufrieden oder extrem zufrieden mit der Leistung ihrer Sicherheitswerkzeuge. Dass Benutzerfehler die Hauptursache für erfolgreiche Angriffe auf die kritische Infrastruktur sind, darin sind sich alle Studienteilnehmer einig. So halten es 48 Prozent der Befragten für wahrscheinlich, dass innerhalb der nächsten drei Jahre eine Cyber-Attacke die kritische Infrastruktur lahmlegt.

Was kann der Staat tun?

Trotz grundsätzlicher Skepsis der Privatindustrie gegenüber dem Mitwirken von Regierungen in Geschäften des Privatsektors befürwortet ein Großteil der Befragten in puncto Sicherheit das staatliche Engagement. 86 Prozent der IT-Entscheider in Organisationen, die kritische Infrastrukturen betreiben, sehen in einer intensiveren Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen den Schlüssel zu mehr IT-Sicherheit. 68 Prozent glauben, dass ihre eigene Regierung ein nützlicher und respektvoller Partner im Bereich Cybersecurity ist.

Gut drei Viertel sind zudem der Meinung, dass staatliche Verteidigungskräfte eingreifen sollten, wenn ein Unternehmen der kritischen Infrastruktur innerhalb der Landesgrenzen durch einen Cyber-Angriff geschädigt wird.

Hier finden Sie die komplette Studie auf Englisch zum Download als PDF: „Die Stellung halten gegen Angriffe aus dem Internet: Eine Studie zur Abwehrbereitschaft der kritischen Infrastruktur.“

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS