Modellvorhaben Rhein-Neckar

Kooperation im eGovernment wird bis 2020 verlängert

| Autor: Manfred Klein

Stefan Krebs (IT-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg), Ralph Schlusche (Verbandsdirektor Verband Region Rhein-Neckar), Dr. Christine Brockmann (Leiterin Fachbereich "Verwaltungsvereinfachung/E-Government" der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH), Dr. Thomas Schäfer (Finanzminister und Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie des Landes Hessen), Randolf Stich (Innenstaatssekretär und IT-Beauftragter des Landes Rheinland-Pfalz)
Stefan Krebs (IT-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg), Ralph Schlusche (Verbandsdirektor Verband Region Rhein-Neckar), Dr. Christine Brockmann (Leiterin Fachbereich "Verwaltungsvereinfachung/E-Government" der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH), Dr. Thomas Schäfer (Finanzminister und Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie des Landes Hessen), Randolf Stich (Innenstaatssekretär und IT-Beauftragter des Landes Rheinland-Pfalz) (Bildd: Hessen)

Auf der Messe CeBIT in Hannover haben die IT-Beauftragten (CIOs) der Länder Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Vertretern der Metropolregion Rhein-Neckar die Kooperationsvereinbarung zur Fortführung des Modellvorhabens „Kooperatives eGovernment in föderalen Strukturen“ für die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) unterzeichnet.

Bereits bei der 10. Regionalkonferenz „Wirtschaft trifft Verwaltung“ im Dezember vergangenen Jahres hatten sich die Partner auf eine Verlängerung der bundesweit beachteten Kooperation bis 2020 verständigt. Die Erkenntnis, dass innovative Vorgehensweisen einen Raum benötigen, in dem sie entwickelt und erprobt werden können, bewog im Dezember 2010 die Länder Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und den Bund dazu, gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar das Modellvorhaben „Kooperatives eGovernment in föderalen Strukturen“ zu initiieren.

„Unser gemeinsames Ziel ist es auch weiterhin, innovative eGovernment-Anwendungen zu entwickeln, die sich konsequent am Nutzen für Bürger und Unternehmen orientieren und Verwaltungsprozesse einfacher, schneller und kostengünstiger gestalten. Die Modellregion Rhein-Neckar wird dabei auch in den kommenden Jahren als Erprobungsraum für neue technologische Konzepte genutzt, in dem Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik eng zusammenarbeiten“, sagte Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister und Bevollmächtigter für eGovernment und Informationstechnologie des Landes Hessen.

„In den vergangenen fünf Jahren ist es uns gelungen, mit einer Reihe von Best-Practice-Beispielen über die Modellregion hinaus, wichtige Impulse für die Entwicklung des eGovernment in Deutschland zu setzen. Die Fortsetzung des Modellvorhabens ist deshalb ein logischer Schritt“, so Schäfer weiter.

In den nächsten fünf Jahren sollen die Projekte aus der ersten Phase des Modellvorhabens konsequent fortgeführt werden. Hinzu sollen weitere Projektvorhaben kommen, die ein länder- und ebenenübergreifendes eGovernment fördern.

Neue Handlungsschwerpunkte sind hierbei unter anderem Großraum- und Schwerlastverkehr, Smart Data, die Kostensenkung bei Straßenaufgrabungen im Zuge des Breitbandausbaus sowie ein föderales Informations- und Wissensmanagement für das Ausländerwesen.

Bewährte Strukturen nutzen

„Bei der Koordination und Umsetzung des Modellvorhabens setzen wir auf die bewährten Netzwerke und Strukturen. Zudem wollen wir unserer Erkenntnisse stärker als bislang in die Arbeit des IT-Planungsrates einbinden“, so Randolf Stich, Innenstaatssekretär und IT-Beauftragter des Landes Rheinland-Pfalz.

„Mit dem Lenkungskreis, dem die Kooperationspartner angehören, wurde ein Rahmen geschaffen, um innovative Projektvorhaben zu diskutieren und die Fortschritte des Modellvorhabens zu begleiten“.

Unterstützt wird der Lenkungskreis auf operativer Ebene von einer Geschäftsstelle, die seit 2010 bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH angesiedelt ist. Sie steuert das Gesamtvorhaben, sorgt für reibungslose Abläufe in den Einzelprojekten und ist für die Kommunikation nach außen zuständig. Über den bestehenden Arbeitskreis „E-Government“, in dem die eGovernment-Verantwortlichen der 15 Stadt- und Landkreise der Metropolregion Rhein-Neckar sowie der Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern vertreten sind, trägt die Geschäftsstelle zudem für die gesamtregionale Abstimmung Sorge.

Auf diese Weise soll auch in Zukunft sichergestellt werden, dass die Bedürfnisse der Kommunen und Unternehmen ebenso wie deren Kenntnisse und Erfahrungen in das Modellvorhaben einfließen.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43936871 / Projekte & Initiativen)