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Modellprojekte Smart Cities: Zweite Staffel am Start Konjunkturpaket erlaubt Aufstockung der Fördersumme

| Autor: Manfred Klein

Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, hat die 32 Projekte der zweiten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ bekanntgegeben. Die in diesem Jahr ausgewählten Projekte werden mit über 350 Millionen Euro gefördert. Die Bundesregierung hatte im Rahmen des im Juni 2020 beschlossenen Konjunktur- und Zukunftspakets eine Aufstockung des Programmes um 500 Millionen Euro auf 820 Millionen Euro beschlossen.

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Die geförderten Kommunen sind verpflichtet, am Erfahrungsaustausch über die geförderten Modellprojekte hinaus aktiv mitzuwirken
Die geförderten Kommunen sind verpflichtet, am Erfahrungsaustausch über die geförderten Modellprojekte hinaus aktiv mitzuwirken
(© paisan1leo – stock.adobe.com)

Anlässlich der Bekanntgabe erklärte Horst Seehofer: „Nachdem es gelungen ist, das Förder-programm um 500 Millionen Euro auf insgesamt 820 Millionen Euro aufzustocken, können wir mit den 32 ausgewählten Projekten schon jetzt konkret liefern. Das ist ein kraftvoller Impuls für die Digitalisierung unserer Kommunen.“

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Ziel des Förderprogrammes ist es, sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft zu entwickeln und zu erproben.

Die Modellprojekte Smart Cities 2020 stehen unter dem Motto „Gemeinwohl und Netzwerkstadt / Stadtnetzwerk“. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können.

Die Förderentscheidung beruhte auf einem mehrstufigen Prüfprozess. Alle Bewerbungen wurden von je zwei Fachgutachtern bewertet. Auf dieser Basis entschied eine elfköpfige Jury unter Vorsitz von Bau-Staatssekretärin Anne Katrin Bohle. Der Jury gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, der Politik und der kommunalen Spitzenverbände an.

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Auf die Ausschreibung des BMI hatten sich 86 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben. Als Modellprojekte Smart Cities wurden ausgewählt (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Bamberg
  • Berlin
  • Darmstadt
  • Freiburg i. Breisgau
  • Gelsenkirchen
  • Gemeinde Barleben
  • Gemeinde Eichenzell
  • Gütersloh
  • Hagenow
  • Iserlohn
  • Jena
  • Kassel
  • Kirchheim b. München
  • Köln
  • Lohmar
  • Lübeck
  • Mannheim
  • Mönchengladbach
  • Paderborn
  • Rostock

Gefördert werden zudem folgende interkommunale Kooperationen und Landkreise:

  • Aalen und Heidenheim
  • Bad Belzig und Gemeinde Wiesenburg/Mark
  • Dortmund und Schwerte
  • Eifelkreis Bitburg-Prüm
  • Gemeinde Fuchstal mit den Gemeinden Apfeldorn und Unterdießen
  • Hamburg mit Leipzig und München
  • Landkreis Hof
  • Kiel mit Kommunen aus den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön
  • Landkreis Mayen-Koblenz
  • Landkreis St. Wendel
  • Lemgo und Gemeinde Kalletal
  • Osnabrück mit den Gemeinden Hagen am Teutoburger Wald, Bissendorf sowie Samtgemeinden Fürstenau, Artland und Neuenkirchen

Bereits im vergangenen Jahr wurden die ersten 13 Modellprojekte Smart Cities ausgewählt. Ziel ist es, mit den einzelnen Förderprojekten einen Mehrwert für alle Kommunen in Deutschland zu schaffen. Entwickelte Lösungen sollen skalierbar und replizierbar sein und durch einen begleitenden Wissenstransfer zu hoher Verwertbarkeit der Ergebnisse führen. Die geförderten Kommunen sind verpflichtet, am Erfahrungsaustausch über die geförderten Modellprojekte hinaus aktiv mitzuwirken und geförderte Software-Lösungen als Open-Source bzw. freie Software zur Verfügung zu stellen.

Im nächsten Jahr soll es eine weitere Förderstaffel geben.

Interessierte finden auf den Seiten des BMI weitere Informationen.

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