Kommunales Dienstleistungszentrum Cybersicherheit Hessen“ (KDLZ CS)

Kompetenzzentrum bietet kostenfreie Beratung

| Autor: Manfred Klein

Das Sicherheitskonzept der ekom21 ist auch extern anerkannt: 2009 erhielt der kommunale Dienstleister das Zertifikat nach ISO 27001, auch bekannt als BSI-Zertifizierung. Auditor und ausgebende Stelle ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch anschließende Re-Zertifizierungen hat die ekom21 immer wieder erfolgreich absolviert. Für das KDLZ CS hat die ekom21 jetzt ein eigenes Team aus rund 20 Experten zusammengestellt, auf das die Kommunen zugreifen können.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Informationssicherheit in Kommunen als Ganzes zu erhöhen und die Kommunen gleichzeitig auf zu erwartende gesetzliche Vorgaben bei der IT-Sicherheit vorzubereiten. Das KDLZ CS stellt Kommunen dazu ein breites Portfolio an Beratungsleistungen, Analyseinstrumenten, Schulungen und Softwarelösungen bereit.

Am Anfang steht für die anfragende Kommune die Bestandsaufnahme mit den Verantwortlichen vor Ort aus dem sich im zweiten Schritte ein konkreter Maßnahmenplan ergibt. Diese IT Sicherheitsleitlinie strukturiert und unterstützt bei der Einführung eines systematischen Informationssicherheitsmanagement (ISMS). Kontrollmechanismen und Audits sichern am Ende die erfolgreiche Einführung und machen das ISMS in der jeweiligen Kommune zukunftsfähig. Denn Informationssicherheit ist eine kontinuierliche Aufgabe, heute und in Zukunft. Das KDLZ CS begleitet die hessischen Kommunen auf diesem Weg.

„Wenn die Funktionsfähigkeit der Verwaltung beeinträchtigt wird oder im Extremfall ganze Bereiche lahm gelegt werden, ist das mehr als ärgerlich. Aber welcher Bürgermeister möchte erklären müssen, dass aus seinem Rathaus Daten gestohlen und missbraucht wurden?“, so ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Verwaltungen müsse klar sein, dass die Informationstechnologie angreifbar sei und Missbrauch oder Zerstörung von Dateien katastrophale Folgen haben könnten – vom Imageschaden ganz zu schweigen. Deshalb sei eine besondere Sensibilisierung von Nöten,s o Huke abschließend.

„Kommunalverwaltungen dürfen beim Thema Sicherheit nicht außen vor gelassen werden. Als Land wollen wir den Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe helfen und mit der ekom21 haben wir genau den richtigen Partner für diese Aufgabe gefunden“, fasst Innenminister Peter Beuth zusammen.

Seine Überlegungen zum Thema Cybersicherheit in der hessischen Kommunal- und Landesverwaltung erläutert Hessens Innenminister Peter Beuth in einem Interview auf eGovernment-Computing.de.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 43840822 / Projekte & Initiativen)