Öffentliche Verwaltungen wollen Bürgerbeteiligung

Kommunen sind bei ePartizipation aktiver als Bund und Länder

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Viele der befragten Behörden haben bereits positive Erfahrungen mit der elektronischen Partizipation gesammelt. Dennoch ist der Einsatz von digitalen Beteiligungsinstrumenten noch stark ausbaufähig. Die Bundesregierung hat ePartizipation als Bestandteil in die nationale eGovernment-Strategie aufgenommen.

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Diese Entwicklung wird das Thema weiter vorantreiben. ePartizipation ist ein wichtiger Baustein für die weitere Modernisierung der Öffentlichen Verwaltung. Es sichert den zeitgemäßen Dialog mit Wirtschaft und Bürgern und fördert den Aufbau von Vertrauen.

Erfolgsfaktoren für ePartizipation

Die Herausgeber der Studie kommen zu dem Schluss, dass es einige eindeutige Erfolgsfaktoren für die zunehmende Verbreitung von Beteiligungsangeboten der Öffentlichen Verwaltung gibt. Dazu gehören Transparenz und Offenheit, ein einfacher Zugang, ein sicherer und verlässlicher Umgang mit Daten, die Einbeziehung traditioneller Wege zur Beteiligung, eine wirtschaftliche Umsetzung, Nutzung vorhandener Erfahrungen sowie attraktive Themen für Beteiligungen.

Handlungsempfehlungen für die Verwaltung

Aus den Studienergebnissen lassen sich vier Handlungsempfehlungen an die Öffentliche Verwaltung ableiten: Dies sind die Entwicklung professioneller organisatorischer und IT-technischer Verfahren für die Umsetzung, die enge Kooperation der Verwaltungen untereinander, der Aufbau einer einheitlichen ePartizipationsplattform und die Schaffung von Akzeptanz bei Bürgern und Verwaltungen.

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