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News Kommunen buhlen um Einheitlichen Ansprechpartner

| Redakteur: Gerald Viola

Anlässlich einer Landtagsanhörung zur EU-Dienstleistungsrichtlinie forderten die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen, die Kommunen als Einheitliche Ansprechpartner für

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Anlässlich einer Landtagsanhörung zur EU-Dienstleistungsrichtlinie forderten die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen, die Kommunen als Einheitliche Ansprechpartner für in- und ausländische Unternehmen einzusetzen und damit den eindeutigen Ergebnissen des „Planspiels Einheitliche Ansprechpartner NRW“ zu folgen. „Die Kommunen sind als einheitliche Ansprechpartner am besten geeignet, denn sie bündeln den größten Teil der administrativen Prozesse im Rahmen der Aufnahme und Ausübung von Gewerbetätigkeiten und stehen den Unternehmen schon jetzt als Ansprechpartner zur Seite. Daher ist es naheliegend, wirtschaftsfreundlich und zudem kostengünstig, die Kommunen mit dieser Aufgabe zu betrauen“, sagten der Geschäftsführer des Städtetages, Dr. Stephan Articus, und die Hauptgeschäftsführer von Landkreistag und Städte- und Gemeindebund, Dr. Martin Klein und Dr. Bernd Jürgen Schneider.Eine Übertragung dieser Aufgabe auf die Wirtschaftskammern würde hingegen neue Schnittstellen schaffen und die Verfahren wieder verlängern. Viele Kommunen hätten zudem über ihre Wirtschaftsfördereinrichtungen bereits Behördenlotsen und 0ne-Stop-Shops eingeführt. In diesem Sinne seien sie bereits jetzt in vielen Bereichen eine Art Einheitlicher Ansprechpartner.

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