Initiative der KGSt und des DStGB

Kommune ist Kommunikation

| Autor / Redakteur: Franz-Reinhard Habbel / Manfred Klein

Die Anforderungen an Pressestellen in den Verwaltungen werden dadurch immer größer. Neue Player kommen auf den Markt. Live-Berichterstattung heißt der neueste Trend. So startete gerade der Verlag Dierichs in Kassel im Rahmen seiner Digitalstrategie den Blog Kassel Live. Dort wird über Ereignisse sofort berichtet, zum Beispiel über die aktuelle Einrichtung einer Baustelle auf den Straßen der Stadt. Die Pressestelle der Stadt Kassel erreichen diesbezügliche Anfragen praktisch mit der Veröffentlichung.

Neue Wege geht auch die Stadt Duisburg bei der Information ihrer Bürgern. Sie stellt auf einer eigens eingerichteten Internetseite Tipps zu einer Straßensperrung vor. Nach der Sperrung am 1. Mai ergänzen Stadt und Verkehrsbetriebe das Angebot um aktuelle Staumeldungen. Auch der Handel lockt auf der Plattform mit Rabatten und Sonderaktionen.

To-do-Liste

Es liegt nahe und stärkt die Glaubwürdigkeit, den Wandlungsprozess der Kommunikation nicht allein im Amtszimmer zu gestalten, sondern gemeinsam mit anderen Verwaltungen, mit Bürgern, mit Journalisten und mit Kommunalpolitikern anzugehen.

Der DStGB und die KGSt bieten daher an, den interkommunalen Erfahrungsaustausch zu kommunaler Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren, Schwerpunkte gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu suchen und zu verbreiten. Dies kann mittels Bereitstellung und Austausch von örtlichen Unterlagen, Konzepten und Erfahrungsberichten geschehen, zusätzlich mithilfe eines Innovationszirkels, dessen Mitglieder sich zu Schwerpunktthemen über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg treffen.

Schwerpunkte dieses Austausches können zum Beispiel sein:

» Die Grundstruktur kommunaler Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Themen, Zielgruppen, welche Konzepte sind erfolgreich?

» Welche Impulse bietet der neue KGSt-Bericht zur Kommunikation, beispielsweise mit Hilfe der dort empfohlenen Handlungsfelder?

» Welche Erfahrungen liegen zu einzelnen wichtigen Instrumenten vor, beispielsweise Info-Grafiken, wo liegt fachlicher Klärungs- und Vertiefungsbedarf?

» Worin bestehen Möglichkeiten einer weitergehenden interkommunalen Zusammenarbeit?

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