Initiative der KGSt und des DStGB

Kommune ist Kommunikation

| Autor / Redakteur: Franz-Reinhard Habbel / Manfred Klein

(Foto: sellingpix - Fotolia.jpg)

Das Informationszeitalter wird die Kommunikation der Kommunen mit Bürgern, Unternehmen und Organisationen einschneidend verändern. Doch wie damit umgehen? Ein Hilfestellung bei der Umstellung bietet nun der Deutsche Städte- und Gemeindebund in Zusammenarbeit mit der KGSt an.

Mit großen Schritten verändert die Digitalisierung die Kommunikation in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Neue Instrumente wie Smartphones und neue Formate wie soziale Netzwerke vereinfachen den Dialog zwischen Kommunikationspartnern.

Digitale Bürgerzeitungen ergänzen die konventionelle Berichterstattung in Städten, Kreisen und Gemeinden. Netzwerke bilden sich. Mehr Möglichkeiten zur Teilhabe und zum Mitmachen werden eingefordert. Kurzum: Wir sind mitten in einem rasanten Wandel, auf den sich Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung frühzeitig einlassen müssen.

Städte sind Orte des Informationsaustausches

Städte sind Orte der Kommunikation. Seit Menschengedenken tauschen sich die Menschen in privaten und öffentlichen Räumen aus. Insbesondere durch das Internet haben sich die Raumstrukturen immer weiter ausgedehnt. Der Austausch ist nicht mehr an physische Orte gebunden. In diesen tendenziell weitgehend grenzenlosen Kommunikationsräumen erweitern sich auch die Interaktionsmöglichkeiten.

Die Öffentlichkeit wird multimedial, multilingual und multiperspektivisch. Verstärkt wird diese Entwicklung durch die Globalisierung und die Digitalisierung. Noch nie hatte der Einzelne einen so breiten Zugang zu Informationen wie heute.

Das Smartphone ist zur Fernbedienung der Welt geworden. Selbstvertrauen, Selbstorganisation und Selbsthandeln des Einzelnen werden dadurch gestärkt. Das hat große Auswirkungen auch auf die Städte und Gemeinden. Ideen der Menschen vor Ort finden Mitstreiter, Konzepte, Unterstützer und Protagonisten sowie Mobilisierer.

Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen sind nicht mehr die einzigen Umschlagplätze von Informationen und Nachrichten. Und die Bürger sind nicht mehr nur Empfänger, die Kommune ist nicht mehr der alleinige Initiator von Politik, eine offene wertschätzende Kommunikation macht die Akteure zu Partnern, auch wenn gegensätzliche Interessen im Raum stehen.

Für die Kommunen sind diese Veränderungen Chance und Herausforderung zugleich. Aus der Öffentlichkeitsarbeit wird Kommunikationsarbeit. Die Kommune selbst wird zum Beteiligten im Netzwerk Stadt.

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