GfK-Studie

Körperliche Kondition am wichtigsten

| Autor: Ira Zahorsky

Per Fitness-Tracker, Smartwatch oder App: ein Drittel der Internetnutzer weltweit überwacht die Gesundheit elektronisch
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Per Fitness-Tracker, Smartwatch oder App: ein Drittel der Internetnutzer weltweit überwacht die Gesundheit elektronisch (Bild: GfK)

Einer aktuellen Studie der GfK zufolge überwacht oder erfasst ein Drittel der Internetnutzer weltweit seine Gesundheit und Fitness mit App, Fitness-Tracker oder Smartwatch.

Für mehr als die Hälfte (55 Prozent) der internationalen Nutzer ist der wichtigste Grund, ihre Gesundheit und Fitness digital zu überwachen, die Erhaltung oder Steigerung der körperlichen Kondition. Am zweithäufigsten nannten die aktiven Nutzer von Fitness-Trackern, Smartwatches und Apps das Argument, sich selbst zum Sporttreiben zu motivieren. Ein Drittel der Befragten gab an, „ihre Leistungsfähigkeit verbessern“ zu wollen oder „sich zu motivieren, gesund zu essen und zu trinken“. 29 Prozent sagen, dass sie „besser schlafen“ möchten und ein Viertel möchte „produktiver sein“. Weitere 22 Prozent der Befragten gaben den „Spaßfaktor“ als Grund an. Nur 14 Prozent der Teilnehmer kontrollieren ihre Gesundheit oder Fitness, weil sie aktuell „für eine Sportveranstaltung trainieren.“

Verschiedene Altersgruppen

In Deutschland sind es vor allem die jüngsten (31 Prozent der 15- bis 19-Jährigen) und die ältesten Internetnutzer (30 Prozent 60 Jahre und älter), die ihre Gesundheit und Fitness derzeit aktiv mit Apps und Trackern überwachen. Damit weicht Deutschland vom internationalen Trend ab, denn laut der Studie sind es vor allem Verbraucher zwischen 20 und 39 Jahren, die Interesse daran haben, ihre Gesundheit und Fitness so zu kontrollieren. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen nutzen derzeit 41 Prozent entsprechende Tools (Deutschland: 28 Prozent). Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es 39 Prozent der befragten Online-Bevölkerung (Deutschland: 29 Prozent). In dieser Gruppe und bei den Teenagern gibt jeweils ein Viertel der Studienteilnehmer an, ihre Gesundheit oder Fitness aktuell nicht mit digitalen Hilfsmitteln zu kontrollieren, dies aber in der Vergangenheit bereits getan zu haben.

„Die Studie zeigt, dass das Kontrollieren von Gesundheit und Fitness offensichtlich nicht nur für junge Sportler interessant ist, sondern für ein weites Spektrum an Altersgruppen“, kommentiert Jan Wassmann, GfK-Experte für Wearables, die Ergebnisse.

Der internationale Vergleich zwischen den Geschlechtern zeigt, dass etwas mehr Männer (34 Prozent) zu Tracker, App und Co greifen, um ihre Gesundheit und Fitness zu kontrollieren, als Frauen (32 Prozent). In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild, allerdings ist der Geschlechterunterschied hierzulande etwas deutlicher (30 Prozent bzw. 25 Prozent). Nur in fünf Ländern liegen die Frauen vorn, wobei China die Top-Position einnimmt (48 Prozent Frauen gegenüber 43 Prozent Männer), gefolgt von Russland, Frankreich, Australien und Kanada.

Zur Studie

Wenn es um die Überwachung der Gesundheit per App & Co geht, liegt Deutschland im Ländervergleich auf Platz vier
Wenn es um die Überwachung der Gesundheit per App & Co geht, liegt Deutschland im Ländervergleich auf Platz vier (Bild: GfK)

Für die internationale Online-Studie befragte GfK mehr als 20.000 Internet-nutzer in 16 Ländern, ob sie derzeit ihre Gesundheit oder Fitness mit einer Online- oder mobilen App, einem Fitness-Armband oder -Clip oder einer Smartwatch überwachen. Neben Spitzenreiter China (45 Prozent) stimmen die Internetnutzer in Brasilien und in den USA dieser Aussage am häufigsten zu (jeweils 29 Prozent). Deutschland (28 Prozent) und Frankreich (26 Prozent) folgen auf den Plätzen vier und fünf.

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