Suchen

News KIVD: Schäuble will Länder und Kommunen mit sanftem Zwang ins Boot holen

Redakteur: Gerald Viola

„Mit Deutschland-Online haben Bund und Länder seit der CeBIT 2006 begonnen, wichtige Bereiche der Verwaltung unter Nutzung des Internets völlig neu zu gestalten", sagte Schäuble bei

Firmen zum Thema

„Mit Deutschland-Online haben Bund und Länder seit der CeBIT 2006 begonnen, wichtige Bereiche der Verwaltung unter Nutzung des Internets völlig neu zu gestalten", sagte Schäuble bei der Eröffnung des Public Sector Parcs in der vergangenen Woche. Die gemeinsame eGovernment-Strategie von Bund, Ländern und Kommunen vernetze Projekte, die sich auf allen Ebenen der deutschen Verwaltung fänden. Mit dem im letzten Jahr verabschiedeten Aktionsplan und neuen Lenkungsstrukturen sei dies bereits in einigen Bereichen gelungen, es bleibe aber noch viel zu tun. Daher werde das Thema auch bei der Föderalismusreform II eine wichtige Rolle spielen. In diesem Zusammenhang deutete Schäuble an, dass – falls es im Rahmen der KIVD-Initiative (KIVD = Kommunikationsinfrastruktur für die Öffentliche Verwaltung Deutschlands) nicht zu einer Einigung kommen sollte – der Bund unter Bezugnahme auf den Artikel 70 des Grundgesetzes die Verantwortung für den Aufbau einer deutschlandweiten Behördeninfrastruktur bei sich konzentrieren könnte.Die Bundesregierung hat mit dem neuen Regierungsprogramm eGovernment 2.0 für ihren Bereich einen Generationswechsel im eGovernment eingeleitet. Durch neue Online-Angebote sollen bis 2010 Kosten und Bearbeitungszeiten bei Online-Transaktionen um mindestens 15 Prozent reduziert werden – bei den Behörden und bei den Nutzern. Auf Einladung von Schäuble trat heute auf der CeBIT die Arbeitsgruppe eGovernment des IT-Gipfels zusammen, um die Umsetzung der beim Gipfel initiierten Projekte zu diskutieren.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2016433)