Anbindung über VPN

Kindergärten und Kitas sicher im Netz

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Eine Idee trägt Früchte

Zunächst vernetzte Interoute 26 Kindertageseinrichtungen in der Region Hellweg. Etwas später schloss sich der Gemeindeverband Meschede an, und im Jahr 2012 baute die Caritas die Infrastruktur so weit aus, dass die katholischen Kindergärten in der gesamten Region an das Verwaltungssystem angeschlossen werden konnten. Die Caritas Soest war für die gesamte technische Umsetzung verantwortlich und verstand sich dabei als Dienstleister im Raum der Kirche. „Wir kennen uns mit den Besonderheiten der IT im kirchlichen Umfeld gut aus. Das Projekt zeigt, dass wir eine starke Einheit bilden können, bei der alle partizipieren und von den Synergien profitieren können“, sagt Arens.

Eine enge und kollegiale Zusammenarbeit zeichnete von Anfang an auch das Verhältnis zwischen Gemeindeverbandsverantwortlichen und Caritas-Vertretern auf der einen Seite sowie den im Projekt beteiligten Interoute-Mitarbeitern auf der anderen Seite aus. „Volker Schiemann, Business Solution Consultant bei Interoute, hat uns erklärt, wie das VPN funktioniert. Wir kennen jetzt dessen logische Struktur, wissen, was passiert und warum es sicher ist. Das Gespräch mit dem Techniker war sehr beeindruckend und wichtig für uns“, beschreibt Arens.

Ein offenes Ohr

Dabei schätzt er besonders, dass ein zentraler Ansprechpartner von Interoute für den Kunden immer ein offenes Ohr hat, um Vorgänge abzusprechen und flexibel unbürokratisch Lösungen findet: „Wenn ich sage, ich brauche morgen Zugänge für 20 Kindergärten, dann kriege ich diese ohne langwierige Bestellprozesse eingerichtet“, so Arens.

Anfang 2013 waren über 100 Standorte im Netz. Im Endausbau können es 120 Kindertageseinrichtungen in den Regionen Hellweg und Hochsauerland-Waldeck sein. Mit allen Erziehern und Erzieherinnen sind es über 1.000 potenzielle Anwender. In der täglichen Praxis nutzen circa 200 Mitarbeiter in den Kitas das System. Die IT wird serverseitig unter anderem in einem Colocation-Modell in Düsseldorf betrieben. Die Lösung arbeitet störungsfrei, und weitere Standorte lassen sich schnell integrieren. Dabei ist keine teure Hardware an den einzelnen Standorten notwendig, eine Fritzbox von AVM genügt.

Im Jahr 2013 wird die Anbindung des Hauptstandortes in Soest mit einer digitalen Standleitung, die eine Kapazität von 100 Mbit/s haben wird, ausgebaut, um ein zentrales Backup durchführen und weitere Anwendungen vom Hauptstandort aus betreiben zu können. Das wird auch Lösungen zur zentralen Speicherung von datenschutzrelevanten Daten, wie zum Beispiel Bildungsdokumentationen, umfassen.

(ID:39668170)