Gestaltung der digitalen Gesellschaft

Kein eGovernment ohne wirklich verlässliche IT-Sicherheit

| Redakteur: Manfred Klein

Auch in Österreich stößt die Studie auf Interesse
Auch in Österreich stößt die Studie auf Interesse (Foto: Bayerisches Finanzministerium)

Die Studie „Zukunftspfade Digitales Bayern 2020“ soll als Diskussionsgrundlage für die weitere Gestaltung der Informationsgesellschaft dienen. Inzwischen stößt die Studie auch im benachbarten Ausland auf Interesse. Doch zu welchen Ergebnissen kommt die Untersuchung im Einzelnen?

So konnte Bayern-CIO Franz Josef Pschierer die Studie auf dem IKT-Konvent Österreich auch dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann und dem Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger vorstellen.

Auf dem Treffen in Wien erklärte Pschierer: „Der Staat muss im Regierungs- und Verwaltungshandeln der vernetzten Informationsgesellschaft Rechnung tragen. Politik und Verwaltung sollen sich dem Bürger öffnen und ihn besser in ihre Entscheidungen einbeziehen. Dazu zählt der offensive Umgang mit neuen Medien. Mit den „Zukunftspfaden Digitales Bayern 2020“ werden Vorschläge zur Diskussion gestellt, wie der Freistaat Bayern die digitale Gesellschaft mitgestalten kann.“

Pschierer unterstrich in Wien auch die wirtschaftliche Bedeutung des IT-Einsatzes durch die Verwaltung. So sei eGovernment nicht nur ein bedeutender Faktor der Verwaltungsmodernisierung. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Vorreiterrolle Bayerns als Technologie- und Wirtschaftsstandort sei eGovernment inzwischen zur anspruchsvollen Daueraufgabe geworden.

Pschierer weiter: Bei Prozessen zwischen Wirtschaft und Verwaltung müsse sich ein modernes eGovernment an den Erfordernissen optimierter, kostengünstiger und schneller Prozesse messen lassen. Hier sei Bayern mit Pilotprojekten aktiv.

Pschierer nannte hier beispielhaft das Pilotprojekt „x-trans-eu – cross border transport“, ein zentrales Portal zur Beantragung und Genehmigung europäischer Binnentransporte. Das Schlüsselprojekt des Freistaats Bayern und des Bundeslandes Oberösterreich sei an jeder Grenze adaptierbar und habe in der EU Vorbildcharakter.

Gestaltungsräume nutzen

Zur Studie selbst erklärte Pschierer: „Ich möchte Vorschläge zur Diskussion stellen, wie der Freistaat die digitale Gesellschaft mitgestalten kann, und zwar sowohl bei den Querschnittsthemen IT-Sicherheit, Breitbandzugang und eGovernment, als auch in den Handlungsräumen Medienkompetenz und Lernen, Arbeiten digital, Mobilität, Gesundheit, Wohnen und Energie digital sowie Konsum digital.“

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