Neue Anlaufstelle für Bürokratieabbau kommt gut an

Kassenärztliche Vereinigung setzt beim Bürokratieabbau auf Entschlackungskur

| Redakteur: Manfred Klein

Zum Bürokratiabbau erst einmal eine Anlaufstelle gegründet (Foto: KVB Bayern)
Zum Bürokratiabbau erst einmal eine Anlaufstelle gegründet (Foto: KVB Bayern)

Die von der (KVB) und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) gemeinsam eingerichtete Anlaufstelle für Bürokratieabbau stößt auf große Resonanz.

Bereits in den ersten zwei Monaten sind über 300 Hinweise auf vermeidbare Bürokratie von mehr als 120 Ärzten und Psychotherapeuten aus Bayern eingegangen, berichtete Dr. Ilka Enger, zweite stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVB in der Arbeitsgruppe Bürokratieabbau im StMUG.

„Jeder Vorschlag wird genau geprüft. Viele kleine Entschlackungen in der Gesundheitsbürokratie werden dazu beitragen, dass Ärzte wieder mehr Zeit für ihre Patienten haben. Wir hoffen, mit Unterstützung vieler Hinweisgeber echte Erfolge in Sachen Bürokratieabbau für die bayerischen Vertragsärzte und -psychotherapeuten vorweisen zu können“, so Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml.

Die „Anlaufstelle für Bürokratieabbau“, die bei der KVB angesiedelt ist, nahm ihre Arbeit am 1. November des vergangenen Jahres auf.

Die Einrichtung versteht sich als Anlaufstelle für Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern sowie deren Praxismitarbeiter, die die bürokratischen Prozesse täglich im Praxisalltag erleben.

Sie sind aufgerufen, überflüssige bürokratische Anforderungen mitzuteilen und Verbesserungsvorschläge einzureichen.

Aber auch Mitarbeiter von anderen Institutionen im Gesundheitswesen mit Schnittstellen zur ambulanten Versorgung sind gefragt, Vorschläge zur Minimierung der Bürokratie in den Praxen zu machen.

Verbesserungsvorschläge werden gerne per eMail entgegen genommen unter: buerokratieabbau@kvb.de

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